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Hoesch Stahlhaus, Dortmund

Die Translozierung in das Hoesch-Museum hat begonnen.


In den späten 1950er-Jahren, als der Fertighausbau in Mode kam, begann das Stahlunternehmen Hoesch aus Dortmund mit den ersten Planungen zu einem Fertighaus aus Stahlbauelementen, welches flexibel in Zuschnitt und Größe sein sollte, und sich durch einen raschen Aufbau und ein modernes Design auszeichnen sollte.


Aus dieser Idee heraus, entwickelte sich in den nächsten Jahren der Bautyp L141, ein L-förmiger Bungalow mit 141 Quadratmetern. Dieser Bungalow, das sogenannte Hoesch-Stahlhaus, 1966 in Dortmund-Hombruch erbaut, ist der einzige Bungalow der dritten Generation laut Dr. Karl Lauschke, Vorsitzender der Freunde des Hoesch-Museums e. V., welcher überhaupt errichtet wurde.


Dieser Bungalow ist einer der wenigen Häuser, der noch im Originalzustand erhalten ist, und deshalb wird genau dieser an seinem bisherigen Standort in Dortmund-Hombruch abgebaut und zum Hoesch-Museum überführt, um dort zukünftig die Haus-, wie auch die Familiengeschichte der Bewohner zu präsentieren.


Die Vorbereitungen zur Translozierung des Bungalows laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Diese Woche ist es nun so weit, das Hoesch-Stahlhaus zieht um auf das Museumsareal. An seinem neuen Standort wird das Haus anschließend restauriert und soll Ende 2023 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

„Das ist für das Stahlhaus eine Art „Heimkehr“, sagt Isolde Parussel, Leiterin des Hoesch-Museums.


Wie jedes unserer Projekte ist auch dieses ein ganz Besonderes und wir freuen uns sehr, diese Heimkehr zu unterstützen.





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