Suchergebnisse
164 Suchergebnisse gefunden
- Hochwasser-Hilfe
Wir unterstützen Sie bei Schäden rund ums Haus. Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gern als Gesamtdienstleister für Bestandsgebäude in folgenden Bereichen: Putz,- Maler- und Trockenbauarbeiten Mauerwerkssanierungen Schadenskartierung Schadensabwicklung jeglicher Art Zimmerer-/ Restaurierungsarbeiten Planungs- und Bauleiterleistungen und vieles mehr... JaKo Baudenkmalpflege GmbH Emishalden 1 | 88430 Rot an der Rot Tel. 07568 96 06 0 info@jako-baudenkmalpflege.de
- Update zu Schloss Liebenstein
Abschluss der Restaurierungsarbeiten am „Unteren Schloss“. Die Restaurierungsarbeiten am "Unteren Schloss", einem Teilbereich von Schloss Liebenstein in Neckarwestheim, sind erfolgreich abgeschlossen. Dieser Bereich besteht hauptsächlich aus mittelalterlichem Mauerwerk. Nachdem im Sommer 2023 die Restaurierung des Bergfrieds und des gotischen Steinhauses abgeschlossen wurde, begann im Herbst desselben Jahres die Restaurierung der sogenannten "Inneren Ringmauer", die das Areal des "Unteren Schlosses" umgibt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Instandsetzung der Mauerkrone sowie der obersten Steinlagen, die durch Witterungseinflüsse und den Bewuchs mit Efeu stark beschädigt waren. Zudem wurden ausgewaschene Fugen restauriert, um den statischen Verbund zwischen Mörtel und Stein im gesamten Mauerwerk wiederherzustellen. Mit der Fertigstellung der "Inneren Ringmauer" sind die Restaurierungsarbeiten am "Unteren Schloss" nun abgeschlossen. Wir blicken jedoch bereits voller Vorfreude auf weitere Bauabschnitte in Schloss Liebenstein, die für das Jahr 2024 geplant sind!
- Translozierung Bahnhof Walporzheim
Seit April sind in Walporzheim, einem Ortsteil von Ahrweiler, die Vorbereitungen für die Translozierung des historischen Bahnhofsgebäudes in vollem Gange. Das Gebäude wird in das LVR-Freilichtmuseum nach Kommern überführt und dort die Baugruppe "Marktplatz Rheinland" erweitern. Bereits mehrere Gebäude wurden von unseren FacharbeiterInnen dorthin transloziert. Das historische Gebäude, das aus der Zeit der Jahrhundertwende stammt und 1902 eröffnet wurde, besteht aus vier Teilen: einem geschlossenen Wartesaal, einer offenen Wartehalle, einem Betriebsraum/Stellwerk sowie einem kleinen Windfang mit WC und Nebenräumen. Leider wurde der Bahnhof durch die Flutkatastrophe im Jahr 2021 zur Endstation für den Schienenverkehr. Nach der Translozierung des Gebäudes wird die Erneuerung der Schienen und Haltestellen im weiteren Verlauf vom Ahrtal aus beginnen. Der Abbau wurde erst im Dezember 2023 durch die Digitalisierung der Stellwerksanlage ermöglicht. Bis dahin wurden die Gleise noch per Handhebel mithilfe der funktionstüchtigen Stellwerksanlage im Betriebsraum umgestellt. Derzeit wird, während des laufenden Verkehrs, das Dach in Einzelteilen zurückgebaut und die Wände und Decken in transportfähige Teile aufgetrennt und verpackt. In der zweiten Woche der Pfingstferien werden dann die Bauteile mit dem Autokran auf Lastwagen verladen, ins 50 km entfernte Museum transportiert und dort parallel originalgetreu auf einer neuen Bodenplatte wieder aufgebaut. Dadurch wird der widersprüchliche Bauzustand wie zuletzt auch im Museum nachgebildet: ein Betriebsraum mit mechanischen Anlagen im Zeitalter der Digitalisierung. Kurzer Videobeitrag zur Translozierung des Bahnhofs des SWR Videobericht zur Translozierung in der "Lokalzeit aus Aachen" im WDR Von Minute 17:40 - 21:30
- Symbolischer Spatenstich zur Restaurierung des Hohen Schlosses und des Ringeisenhauses, Bad Grönenbach
Bild 1: Beim symbolischen Spatenstich, von links: Wolfgang Oligmüller (Volksbank Allgäu-Oberschwaben), Alwin Lichtensteiger (Kreisverbandsvorsitzender für den Kreislehrgarten), Alex Eder, Bernd Jäger, Bernhard Pohl (Landtagsabgeordneter Freie Wähler), Josef Miller, Manfred Seifert (Geschäftsführer der Privaten Schloss-Hotel Collection), Andrea und Wolfgang Scheidtweiler, Bernhard Kerler. Am Freitag, den 17. Mai 2024, fand in Bad Grönenbach der symbolische Spatenstich zu den Restaurierungsarbeiten des Hohen Schlosses und des Ringeisenhauses statt. Die geplante Umnutzung dieser historischen Gebäude in ein Hotel wird voraussichtlich im Sommer beginnen. Bürgermeister Bernhard Kerler begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Ortsansässige, die Bauherren, Politiker und Vertreter von Banken und der Kirche. In seiner Ansprache betonte er, dass die Gemeinde 25 Jahre nach einer Nutzung für das Wahrzeichen von Bad Grönenbach gesucht habe. Er zeigte sich erfreut, dass nun mit Wolfgang Scheidtweiler von der Privaten Schloss-Hotel Collection und Bernd Jäger von JaKo Baudenkmalpflege die richtigen Partner gefunden wurden, um dieses Denkmal in die Zukunft zu führen. Auch Landrat Alex Eder, Staatsminister a. D. Josef Miller und Bernhard Pohl MdL des bayerischen Landtages äußerten ihre Freude über die Fortsetzung der Geschichte dieses geschichtsträchtigen Anwesens. Der Erhalt des Hohen Schlosses sei gleichbedeutend mit dem Erhalt von Tradition und Kultur. Sie dankten der Gemeinde für ihren beharrlichen Einsatz und wünschten dem Projekt viel Erfolg. Bernd Jäger, geschäftsführender Gesellschafter der JaKo Baudenkmalpflege GmbH, blickte auf die rund tausendjährige Geschichte des Hohen Schlosses zurück. „Ein Gebäude bleibt und überdauert viele Menschenleben. Es gab im Hohen Schloss wechselnde Nutzungen und namhafte Bewohner wie die Pappenheimer, die Fugger oder die Fürstäbte von Kempten. Die Menschen dienten über Jahrhunderte nachhaltig dem Gebäude und das soll in Zukunft auch so bleiben. Wir zwingen dem Gebäude keine Nutzung auf, sondern das Gebäude gibt die Nutzung vor. Nur so kann die Geschichte und die Identität des Gebäudes in die Zukunft getragen werden.“ Bauherr Wolfgang Scheidtweiler, Geschäftsführer der Privaten Schloss-Hotel Collection GmbH & Co. KG, und sein Team bringen viel Erfahrung in der Sanierung und dem Umbau von Schlössern mit. Die Private Schloss-Hotel-Collection umfasst 14 Hotels von der Eifel bis zum Bodensee. „Es wird ein sehr schönes 4-Sterne-plus-Hotel. Das Besondere und das Erlebnis dabei wird das Schloss selbst sein“, erklärte er und betonte zugleich: „Das Hohe Schloss wird auch weiterhin für jeden zugänglich bleiben.“ Der Kreislehrgarten, der das Schloss umrahmt, bleibt ebenfalls bestehen. Bürgermeister Kerler fügte abschließend hinzu, dass sich in den kommenden Jahren vor allem das Ringeisenhaus zum Hotel verändern werde, doch „bis der erste Gast kommt, dauert es noch seine Zeit.“ Presseberichte: Die Lokale: https://www.lokale-mm.de/news/ein-wahrzeichen-in-neuen-handen/ Memminger Zeitung: https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/memmingen/symbolischer-spatenstich-hohes-schloss-in-bad-groenenbach-wirtschaft-firmenportraet_arid-740909 Allgäu.tv Nachrichten (Minuten 1-5): https://www.youtube.com/watch?v=KEsC8Yvg0E8
- Restaurierung Kirche Langenbrettach
Die Dorfkirche, errichtet im Jahr 1578 und mit ihren ältesten Teilen aus dem 10. Jahrhundert, thront majestätisch im alten Ortskern auf einem Hügel oberhalb der Brettach. Ein wahres Juwel sind die zahlreichen Fresken und Ölgemälde mit biblischen Motiven, die die Empore schmücken, sowie die bunten Fensterbilder. Besonders bekannt ist das Wandfresko "Luther mit Schwan", eine der ältesten Darstellungen dieses Motivs in Deutschland, das Ausflügler gerne in diese Kirche lockt. Wir wurden beauftragt, diese historische Stätte zu restaurieren und zu erhalten. Die Dachkonstruktion, ein zweifach liegender Dachstuhl im Wesentlichen von 1577 mit Umbauphasen in den Jahren 1958, 1989 und 2012, bedurfte dringend unserer Aufmerksamkeit. Durch Schädlingsbefall und Undichtheiten im Dachbereich sowie strukturellen Schäden infolge vergangener Umbauten in den letzten 100 Jahren, war die Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Unter anderem wurden bei vergangenen Restaurierungsarbeiten die Deckenbalken zu weit zurückgeschnitten, sodass sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen konnten und die Sparren herauszurutschen drohten. Unser Team hat sich intensiv darum bemüht, alle beschädigten Fußpunkte statisch zu stabilisieren und das Traufgesims zu restaurieren. Zudem haben wir einen Teil der Dachdeckung und der Spenglerarbeiten erneuert, um die Dichtigkeit des Daches wiederherzustellen. Der Kirchturm, stolze 36 Meter hoch, befindet sich derzeit ebenfalls in Restaurierung. Wir haben die beschädigte Schieferdeckung und Schalung entfernt, um die Tragwerkskonstruktion freizulegen. Nach dem Austausch einiger beschädigter Hölzer wird eine neue Schalung angebracht und eine neue Schieferdeckung aufgebracht, damit das Bauwerk wieder für die nächsten Jahrhunderte gewappnet ist.
- Hohes Schloss und Ringeisenhaus, Bad Grönenbach
Innovatives Konzept sichert die nachhaltige Energieversorgung. Das Hohe Schloss und das angeschlossene Ringeisenhaus in der Gemeinde Bad Grönenbach setzen auf ein innovatives Energiekonzept, um ihre Energieversorgung nachhaltig zu gestalten. Das Schloss wird in den kommenden Jahren zu einem Hotel umgebaut, wobei Wärmepumpentechnologie, Erdsondenbohrungen und Wärmerückgewinnung aus der Raumluft effiziente und ressourcenschonende Energieversorgung gewährleisten. Durch die Verwendung von Wärmepumpentechnik kann die in der Erde gespeicherte Energie mittels Erdsonden genutzt werden. Diese Erdsondenbohrungen dienen als Wärmequelle und ermöglichen eine effiziente Nutzung der natürlichen Erdwärme. Die temperierte Sole fungiert als primäre Energiequelle für die Sole-Wasser-Wärmepumpen, die die Energie für Fußbodenheizung, Wandheizung und Lüftung liefern. Hochtemperaturwärmepumpen werden eingesetzt, um die Trinkwasserversorgung des Schlosskomplexes sicherzustellen. Zudem regeneriert die Wärmerückgewinnung aus der Raumluft der beiden Gebäude die Erdsonden, was zu einer nachhaltigen Nutzung der Energiequelle beiträgt. Durch die Implementierung dieses neuartigen Energiekonzepts leistet das Schlossareal einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Es ermöglicht zudem eine umweltfreundliche Energieversorgung, die langfristig von großem Nutzen ist und dient als Vorzeigeprojekt für die Region. Das Projekt zeigt auf, wie durch den Einsatz moderner Technologien und innovativer Konzepte eine nachhaltige Energieversorgung von Denkmälern realisiert und umgesetzt werden kann.
- Josefsfest 2024
Ein kurzes Fazit. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen folgten gestern rund 300 Gäste unserer Einladung nach Emishalden, um zusammen mit uns den zwanzigsten Josefstag zu feiern. Der feierliche Gottesdienst an unserer Josefskapelle, dieses Jahr geleitet von Pater Johannes, wurde vom traditionellen Zimmermannsklatsch unserer Zimmerinnen und Zimmerer eingeläutet, musikalische Begleitung gab es von den Illertaler Alphornbläsern. Im Anschluss fand man sich zu einem geselligen Beisammensein im Gasthaus Hirsch ein. Wir möchten uns hiermit nochmals herzlich bei allen Besuchern und Unterstützern für Ihr Kommen und ihr Engagement bedanken und freuen uns schon auf das kommende Jahr.
- Josefsfest in Emishalden
Erinnerung. Am kommenden Dienstag, den 19.03.2024, ist es so weit, unser traditioneller Josefstag jährt sich zum zwanzigsten Mal und dazu möchten wir Sie herzlich einladen! Die Feierlichkeiten beginnen um 15:00 Uhr mit unserem traditionellen Zimmermannsklatsch, gefolgt von einem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Josefs an unserer Josefskapelle. Im gegenüberliegenden Gasthaus Hirsch wird anschließend auch für Ihr leibliches Wohl mit einer zünftigen Brotzeit bestens gesorgt und Sie können den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Wir würden uns sehr freuen, Sie am kommenden Dienstag, den 19.03.2024, in Emishalden begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen das Josefsfest zu feiern.
- Baden-Württemberg gründet sein Denkmalnetz
Am Freitag, den 15. März 2024, 14 Uhr, gründet sich im Haus der Architektinnen und Architekten in Stuttgart offiziell das denkmalnetzBW. Über 25 Institutionen, Vereine, Firmen und Denkmaleigentümer werden das Gründungsdokument unterzeichnen – so auch JaKo Baudenkmalpflege GmbH. Das Landesdenkmalamt ist Kooperationspartner. Ziel des denkmalnetzBW ist der Erhalt unserer Innenstädte und Ortsbilder, ungenutzte und verwahrloste Denkmale, eine überbordende Bürokratie mit langen Genehmigungsdauern, fehlende Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg und zuletzt die Diskussion um den Klimabeitrag von Baudenkmalen haben den Wunsch nach einer baden-württembergischen Denkmal-Lobby wachsen lassen. Vorbilder für Denkmalnetze gibt es bereits in Bayern, Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern. In Folge der Landtagsanhörung „Denkmalschutz“ im September 2022 traf sich ein Initiativkreis mit dem Ziel der Gründung eines Dachverbands: das denkmalnetzBW. Es soll als Institution das Sprachrohr für die Denkmalszene sein und den Wert von Denkmalerhalt für Kultur, Klima und Gesellschaft herausstellen, sowie den fachlichen Austausch fördern und landesweit Strukturen schaffen. Zudem ist es Ziel die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu bündeln und neue Möglichkeiten aufzubauen. Bernd Jäger hat die Beteiligung von JaKo Baudenkmalpflege GmbH wie folgt begründet: „Unser Ziel ist es, die Gesellschaft in Einklang mit dem historischen, denkmalgeschützten Gebäudebestand zu bringen. Dies gelingt nur, wenn wir alle gemeinsam mit einer Stimme sprechen. Das denkmalnetzBW wird so zu einem unüberhörbaren Orchester mit hervorragenden Einzelsolisten und einem Gesamtklang, der die Menschen und somit die Gesellschaft begeistert.“
- Die Fachschule Rosenheim zu Besuch bei JaKo
Knapp 50 interessierte Studierende der staatlichen Fachschule für Holz- und Bautechnik Rosenheim durften wir vergangenen Donnerstag bei uns in Emishalden willkommen heißen. Im Rahmen ihrer dreitägigen Exkursion erhielten sie unter Anderem einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen von JaKo. Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch unseren Geschäftsführer, Bernd Jäger. Er präsentierte einen Überblick über die Geschichte und die Schwerpunkte unseres Unternehmens, das sich dem Erhalt und der Restaurierung historischer Bauwerke verschrieben hat. Während eines Rundgangs über unser Firmengelände, angefangen bei unserem modernen Bürogebäude, über die Josefskapelle, bis hin zu unserer Restaurierungshalle und abschließend unserer Werkstatt, erhielten die Studierenden einen faszinierenden Einblick in unsere Arbeitsweise. Wir konnten aufzeigen, wie wir modernste Technologien, innovatives Denken und traditionelle Handwerkskunst im Bereich der Denkmalpflege kombinieren, was es uns ermöglicht, die Zeugnisse geschichtlicher Baukunst, die einen unverzichtbaren Teil unserer Kultur darstellen, zu bewahren und wieder nutzbar zu machen. Der Rundgang verdeutlichte den Studierenden nicht nur die Komplexität und Herausforderungen der Denkmalpflege, sondern auch die Leidenschaft und das Engagement, mit denen wir an der Erhaltung unseres kulturellen Erbes arbeiten. Wir danken den Studierenden für ihr Interesse und ihre Teilnahme und hoffen sie mit unserer Leidenschaft für den Erhalt historischer Bauwerke angesteckt zu haben. Herzlichen Dank an die Fachschule Rosenheim für das tolle Bildmaterial.
- Update: Kirche Mariä Himmelfahrt, Biberachzell
Die Restaurierung ist in vollem Gange. Die Restaurierungsarbeiten in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Biberachzell (Weißenhorn) haben letzten Herbst begonnen, und seitdem hat sich viel getan. Im Inneren der Kirche aus dem 15. Jahrhundert wurde ein großes Flächengerüst aufgebaut, das den gesamten Raum einnimmt. Auf diesem wurde eine sogenannte „weiche Sprießung“ errichtet, die die Stuckdecke während der Baumaßnahmen absichert. Je nach Höhe und Position fertigten unsere Zimmerer dazu die Holzkonstruktion individuell an. Auch im Dachstuhl gibt es einiges zu tun. Das Dach wurde bereits abgedeckt und der Traufbereich freigelegt. Viele der Sparrenfußpunkte sind beschädigt und die Zerrbalkenköpfe wurden bei früheren Sanierungsmaßnahmen zurückgeschnitten, wodurch die Lastverteilung unterbrochen wurde. Im Zuge unserer Restaurierungsarbeiten werden die schadhaften Stellen der Sparren und Zerrbalken durch sogenannte Prothesen ersetzt. So kann der gesunde Teil der Balken erhalten und mit zimmermannstechnischen Holz-in-Holz Verbindungen wieder statisch ertüchtigt werden.
- Rußhütte, Freudenstadt
Pressetermin zur Translozierung. Am vergangenen Donnerstag fand in Freudenstadt ein Pressetermin zur bevorstehenden Translozierung der Rußhütte statt. Neben Vertreter:innen der Stadt, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Presse war auch Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder anwesend, um das denkmalgeschützte und einzigartige Gebäude am bisherigen Standort in der Stuttgarter Straße zu besichtigen. Herr Dr. Wenz vom Landesamt für Denkmalpflege gab Einsicht in die Geschichte der Rußgewinnung im 19. Jahrhundert, wovon die Freudenstädter Rußhütte eine der letzten verbliebenen Zeitzeugen ist. Da die Stuttgarter Straße in den nächsten Jahren ausgebaut werden soll, wird der Sandsteinbau in das nahegelegene Christophstal transloziert. Dabei werden die Wände Stein für Stein abgebaut und am neuen Standort steingleich wieder aufgebaut. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Freudenstadt, dem Regierungspräsidium und dem Landesamt für Denkmalpflege ermöglicht es uns, dieses einmalige und herausfordernde Projekt nun umzusetzen. Für den bevorstehenden Baustart im März werden noch die letzten Vorbereitungen getroffen. An ihrem neuen Standort im Christophstal wird der Erhalt der Rußhütte und ihrer Geschichte für die nachkommenden Generationen gesichert sein und kann 2025 im Rahmen der Landesgartenschau besichtigt werden. Weitere Infos zur Rußhütte in unserem Blog. Zur offiziellen Pressemitteilung der Stadt Freudenstadt: ©Bild 5: Rath/Stadtverwaltung Freudenstadt
- JaKo Baudenkmalpflege ist mit einem Projekt für den Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg nominiert:
Denkmalgeschütztes Gebäudeensemble aus Walddorfhäslach (Lkr. Reutlingen) unter den TOP 3. Februar 2024 Die Arealentwicklung inklusive Energiekonzept „Neue Ortsmitte Walddorfhäslach“ der JaKo Baudenkmalpflege GmbH und der JaKo Energie GmbH ist für den renommierten Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2024 in der Kategorie Städtebau / Stadtentwicklung nominiert worden. Damit ist das Projekt unter den 3 Besten von insgesamt 235 Bewerbungen. Der Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg ist die bedeutendste Auszeichnung des Landes für herausragende Leistungen im Bereich des Planens und Bauens. Er ist ein zentraler Bestandteil der Landesinitiative Baukultur Baden-Württemberg, die darauf abzielt, die Planungs- und Baukultur im Land zu stärken und zu fördern. Mit dem Staatspreis Baukultur werden besonders innovative, beispielhafte und übertragbare Lösungen für die planerischen und baulichen Herausforderungen in Baden-Württemberg gewürdigt und bekannt gemacht. Im Fokus steht 2024 das Umbauen und Weiterdenken von Städten und Gemeinden in allen möglichen Dimensionen und Facetten. „Unter einer guten Bau- und Umbaukultur verstehe ich neben Innovation und Nachhaltigkeit auch die Nutzung bestehender Bausubstanz, die Fähigkeit zur Anpassung an sich ändernde Bedingungen, gute Beteiligungsprozesse oder die frühzeitige Berücksichtigung von Stoffkreisläufen“, so Ministerin Razavi. Auf dem Areal „Neue Ortsmitte Walddorfhäslach“ befinden sich sechs denkmalgeschützte Gebäude, die in den letzten Jahren (2018-2022) sorgsam restauriert wurden, und die nun mit ihren verschiedenen Nutzungsarten, den Dorfkern wieder als zentralen Treffpunkt der Gemeinde revitalisieren. So beherbergen die Denkmalgebäude Praxen und ein Kulturcafé und werden von der Gemeinde selbst als Rathaus, Bürgerbüro, Trausaal und Mediathek genutzt. Gleichzeitig wurde auf der angrenzenden Brachfläche durch vier Neubauten Wohnraum mit insgesamt 27 Einheiten geschaffen. Unter den Neubauten wurde ein Erdsondenfeld realisiert und jedes der vier Dächer mit einer PV-Anlage ausgestattet. Weiter besitzt jedes Gebäude eine eigene Wärmepumpe, die aus dem gemeinsamen Erdsondenfeld gespeist wird und mit dem eigenen PV-Strom betrieben wird. Die dadurch gewonnene Energie versorgt nicht nur die Neubauten, sondern auch die angrenzenden historischen Gebäude. Somit war es erstmalig in Deutschland möglich, ein innerörtliches historisches Denkmalensemble mit erneuerbaren Energien dezentral vor Ort emissionsfrei zu versorgen. Die JaKo Baudenkmalpflege GmbH ist zusammen mit seinem Partner, der JaKo Energie Gmbh der Ansicht, dass der Schlüssel zur Energiewende in der ganzheitlichen Betrachtung der Problematik liegt, in diesem Falle in der Betrachtung des gesamten Quartiers, der denkmalgeschützten Gebäudekomplexe zusammen mit den Neubauten und deren Wechselwirkungen zueinander. Nur wenn die Themen der Denkmalsanierung und Energiesanierung zusammen und ganzheitlich gedacht werden, kann ein vielversprechender Beitrag zur Klimawende geleistet werden, denn in der ganzheitlichen Herangehensweise liegen die größten Potenziale für eine nachhaltigere Zukunft. So kommentierte die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, die Nominierung: "Mit dem Staatspreis Baukultur fördern wir eine neue Umbaukultur im Land. Die nominierten Projekte stellen sich dieser Herausforderung und setzen wichtige baukulturelle Impulse." Der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, betonte die Bedeutung des Staatspreises Baukultur Baden-Württemberg 2024 und lobte die nominierten Projekte als Vorreiter für zukunftsgerichtetes Planen und Bauen. Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2024 statt, bei der die besten Projekte ausgezeichnet werden. Die JaKo Baudenkmalpflege GmbH sieht dieser Veranstaltung mit großer Spannung und Freude entgegen.
- Translozierung Pavillon UKHS Kiel
Von der Sprachschule zum Denkmal. Der massiv gemauerte Gartenpavillon wurde in den 1950er Jahren im Stil der Nachkriegsmoderne erbaut und ist daher von besonderer historischer und künstlerischer Bedeutung, seit 1996 steht er unter Denkmalschutz. Das Gebäude stand bisher auf dem Gelände der Universitätsklinik Kiel. Der eingeschossige, nicht unterkellerte Pavillon mit Flachdach hat einen runden Grundriss und diente therapeutischen Zwecken, u.a. als Sprachschule. Umgeben von den Gebäuden der HNO-Klinik auf der West- und Nordseite öffnete sich der Pavillon zur Grünanlage der Klinik im Süden und Osten. Aufgrund des geplanten Abrisses der HNO-Klinik und dem daraus resultierenden Neubau wurde beschlossen, das Gebäude innerhalb des Klinikgeländes an einen anderen Standort zu versetzen. Im November 2023 wurde der Pavillon von JaKo Baudenkmalpflege untersucht und mittels eines 3D-Laserscans komplett erfasst. Ziel der Untersuchung war es, die Möglichkeit der weitestgehenden Erhaltung der historischen Bausubstanz zu prüfen, was schließlich zur Entwicklung der Translozierungsvariante führte. Letztendlich wurde der Pavillon in vier Elemente aufgeteilt, wobei sowohl das Dach als auch das Mauerwerk in jeweils zwei Teile zerlegt wurden. Der Rückbau des Pavillons konnte trotz erheblicher witterungsbedingter Herausforderungen im Dezember 2023 abgeschlossen werden. Seitdem wird das Gebäude in einer Werft in Kiel zwischengelagert, bis der Wiederaufbau nach Fertigstellung des neuen Krankenhausflügels in etwa drei Jahren erfolgen kann. Nach dem Wiederaufbau wird der gesamte Pavillon einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Fotos 6-9 ©Andrea Nuding Fotografie - herzlichen Dank restliches Bildmaterial ©JaKo Baudenkmalpflege GmbH
- Josefsfest in Emishalden
Dieses Jahr feiern wir Jubiläum, der Josefstag jährt sich zum zwanzigsten Mal! Und dazu möchten wir Sie herzlich am Dienstag, den 19.03.2024, zu uns nach Emishalden einladen. Der Josefstag, welcher alljährlich am 19. März gefeiert wird, ist dem Heiligen Josef gewidmet, dem Schutzpatron der Handwerker und insbesondere der Zimmerer. Sein Leben und Wirken dienen auch heute noch vielen Menschen als Vorbild, obwohl er selbst nie im Mittelpunkt stand. Deshalb möchten wir Sie recht herzlich einladen, mit uns gemeinsam das Josefsfest zu begehen. Die Feierlichkeiten beginnen um 15:00 Uhr mit unserem traditionellen Zimmermannsklatsch, gefolgt von einem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Josefs an unserer Josefskapelle. Im gegenüberliegenden Gasthaus Hirsch wird anschließend auch für Ihr leibliches Wohl mit einer zünftigen Brotzeit bestens gesorgt und Sie können den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Wir würden uns sehr freuen, Sie am Dienstag, den 19.03.2024, in Emishalden begrüßen zu dürfen und gemeinsam das Josefsfest zu feiern.















