Suchergebnisse
164 Suchergebnisse gefunden
- Einladung zum Infoabend
Sanierung & Wohneigentum – Förderungen optimal nutzen. Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Vorgaben und attraktive Förderprogramme machen das Thema energetische Sanierung aktueller denn je. Wer sein Zuhause modernisieren oder eine Immobilie kaufen möchte, steht oft vor vielen Fragen: Welche Förderungen gibt es? Wie beantragt man sie richtig? Und welche Maßnahmen lohnen sich wirklich? Die JaKo Energie GmbH lädt alle Interessierten herzlich zu einem kostenlosen Infoabend ein, um genau diese Fragen zu beantworten! Themen des Abends: Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden Erfahren Sie, wie Sie Ihr Haus fit für die Zukunft machen und gleichzeitig Energiekosten sparen. Heizungstausch & aktuelle Förderungen/Zuschüsse Welche staatlichen Unterstützungen gibt es aktuell? Wir zeigen, wie Sie von neuen Programmen profitieren. Hauskauf für Familien: Programm „Jung kauft Alt“ Junge Familien erhalten wertvolle Einblicke, wie sie beim Kauf älterer Immobilien Unterstützung bekommen. Unsere Experten geben praxisnahe Tipps , wie Sie Förderungen und Zuschüsse optimal nutzen und häufige Stolpersteine bei der Beantragung vermeiden können. Wann: Donnerstag, 27. November, 18:00 – 19:30 Uhr Wo: JaKo Energie GmbH, Emishalden 1, 88430 Rot/Rot Die Teilnahme ist kostenlos , eine Anmeldung ist nicht erforderlich . Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich aus erster Hand und starten Sie bestens vorbereitet in Ihr nächstes Sanierungsprojekt. Gemeinsam gestalten wir eine energieeffiziente Zukunft – für Sie, Ihre Familie und die Umwelt!
- Holzhaus Besler in Bad Hindelang
Ein denkmalgeschütztes Schmuckstück im Allgäu. Im idyllischen Bergdorf Hinterstein, einem Ortsteil von Bad Hindelang, steht ein besonderes Beispiel für den traditionellen Holzbau im Allgäu: das Holzhaus Besler. Eingebettet in die atemberaubende Bergkulisse der Allgäuer Hochalpen, verbindet das historische Bauernhaus jahrhundertealte Handwerkskunst mit moderner Nutzung, ein gelungenes Beispiel für die behutsame Sanierung eines denkmalgeschützten Holzhauses. Historisches Erbe mit regionalem Charakter Das ehemalige Bauernhaus stammt aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts und war über Generationen im Besitz der Familie Besler. Der zweigeschossige Blockbau beeindruckt mit seiner typischen Schindelfassade und einem charakteristischen Halbwalmdach, das mit sogenannten Scharschindeln gedeckt ist. Diese besondere Holzdeckung – bei der die Schindeln seitlich genutet, ineinandergesteckt und in dreifacher Überdeckung genagelt werden – sorgt seit rund 200 Jahren für Witterungsschutz und eine unverwechselbare Optik. Das Holzhaus ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie regionale Baukunst und natürliche Materialien zu einer nachhaltigen und langlebigen Architektur beitragen. Vom Bauernhof zum Ferienhaus mit Geschichte Das Gebäude war ursprünglich in Wohnhaus, Tenne und Stadel gegliedert. Schon früh entdeckten die damaligen Besitzer die Vorzüge ihrer Lage: Zur Sommerzeit wurden Gästezimmer an Wanderer und Urlauber vermietet – während die Kinder im Heu in der Tenne schliefen. Heute führt die neue Eigentümerfamilie diese Tradition fort. Der Stadel wurde erweitert und zum privaten Wohnbereich umgebaut, während die gemütliche Bauernstube und die alten Schlafkammern des ehemaligen Bauernhauses als authentisches Ferienhaus in Bad Hindelang vermietet werden. Die Ausstattung ist bewusst einfach gehalten: Geheizt wird noch mit Holzöfen, und die Küche befindet sich traditionell in der Eingangsdiele, ein echtes Erlebnis für Gäste, die Ursprünglichkeit und Echtheit schätzen. Denkmalgerechte Sanierung mit Fingerspitzengefühl Damit das historische Holzhaus auch künftig als Ferienunterkunft genutzt werden kann, wird es derzeit denkmalgerecht saniert und brandschutztechnisch ertüchtigt. In der Tenne entstehen Zwischenböden und eine zusätzliche Treppe als zweiter Rettungsweg. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt und den Bauherren. JaKo Baudenkmalpflege wurde im Rahmen des Projekts beauftragt, die planungsrechtlichen Themen zu klären und die erforderlichen Anträge einzureichen, um so die behutsame Umsetzung der denkmalpflegerischen Anforderungen sicherzustellen. Das Ziel: den Charme und die Authentizität des Holzhauses zu bewahren und zugleich die heutigen Anforderungen an Sicherheit und Komfort zu erfüllen. So entsteht ein gelungenes Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne im Holzbau harmonisch zusammenfinden. Fazit: gelebte Allgäuer Baukultur Das Holzhaus Besler zeigt eindrucksvoll, wie durch sorgfältige Planung und denkmalgerechte Sanierung ein Stück Allgäuer Geschichte erhalten und weitergeführt werden kann. Hier wird nicht nur gebaut, sondern kulturelles Erbe gepflegt – nachhaltig, regional und mit Leidenschaft fürs Handwerk.
- Sanierung und Neustrukturierung der Aussegnungshalle auf dem Hermanfriedhof in Augsburg
Ein Update . Bereits im Frühjahr diesen Jahres haben wir über das Projekt zur Sanierung der denkmalgeschützten Aussegnungshalle auf dem Hermanfriedhof in Augsburg berichtet. Inzwischen hat sich die Planung weiterentwickelt – und zeigt, wie sich denkmalgerechte Sanierung und funktionale Neustrukturierung zu einem harmonischen Gesamtkonzept verbinden lassen. Denkmalpflege mit Weitblick Die historische Aussegnungshalle auf dem Hermanfriedhof soll nicht nur erhalten, sondern in ihrer Funktion zeitgemäß weitergedacht werden. Ziel der Planung ist es, die bestehenden Räume und Strukturen weitgehend zu bewahren und zugleich auf die heutigen Nutzungsanforderungen anzupassen. Im Fokus stehen dabei: die Erneuerung der Einstellräume für Särge und Urnen, die Modernisierung der Mitarbeiterbereiche und sanitären Anlagen , sowie die Ergänzung eines barrierefreien WCs für die Friedhofsbesucher. So entsteht eine sensible Balance zwischen historischer Substanz und funktionaler Erneuerung – ein Leitgedanke, der auch bei anderen Projekten der JaKo Baudenkmalpflege im Mittelpunkt steht. Neues Betriebshof-Konzept schafft Struktur und Raum Neben der Sanierung des Bestandsgebäudes ist die Errichtung eines neuen Gebäudekomplexes mit ergänzenden Nutzungen vorgesehen. Vier Gebäudekörper , die sich an der südlichen Einfriedungsmauer orientieren, fügen sich behutsam in das Gelände ein. Sie sind über drei flachere Dachbereiche miteinander verbunden, die jeweils ein offenes Lager sowie ein Schüttgutlager beherbergen. Durch diese Aufteilung entsteht kein kompakter Gebäuderiegel, der mit der denkmalgeschützten Halle konkurriert, sondern ein aufgegliederter, harmonischer Baukörper . Die nach Süden ausgerichteten Pultdächer öffnen sich bewusst zur historischen Halle hin – als architektonische Geste des Respekts. In Materialität und Ausführung sollen die Neubauten zurückhaltend, funktional und dennoch hochwertig wirken und sich so nahtlos in das denkmalgeschützte Ensemble einfügen. Funktion trifft Gestaltung – ein stimmiges Gesamtkonzept Die neuen überdachten Bereiche strukturieren das südliche Friedhofsareal neu und schaffen ausreichend Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge und Geräte des Betriebshofs. Zudem bieten die Schüttgutlager Platz für Erde, Kies und andere Materialien, die für den täglichen Friedhofsbetrieb notwendig sind. Gemeinsam mit dem Bauherrn entstand so ein Konzept, das funktionale Anforderungen , denkmalpflegerische Sensibilität und architektonische Klarheit miteinander vereint. Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtbild , das die verschiedenen Funktionen – Trauer , Nebenräume , Arbeitshof sowie Parken & Anliefern – in ein sinnvolles Zusammenspiel bringt. So bleibt die Aussegnungshalle auf dem Hermanfriedhof auch künftig ein Ort des Respekts, der Würde und des handwerklich sensiblen Bauens .
- Architektur mit Seele
Unsere Architektinnen im Portrait der Zeitschrift "Die Allgäuerin" . Wir freuen uns sehr, dass Die Allgäuerin in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über unsere Architektinnen veröffentlicht hat. Unter dem Titel „Architektur mit Seele“ zeigt das Magazin, wie unsere Architekten alten Gebäuden neues Leben einhauchen – mit viel Leidenschaft, technischem Know-how und einem feinen Gespür für das, was ein Haus besonders macht. Im Mittelpunkt steht ihre Arbeit an historischen Gebäuden im Allgäu: Bauernhöfe, Schlösser und Wohnhäuser, die Geschichte atmen und doch Raum für Neues bieten. Die drei erzählen im Interview, was sie an der Verbindung von Alt und Neu fasziniert, warum natürliche Materialien wie Holz, Ziegel und Kalk eine zentrale Rolle spielen – und weshalb Geduld, Kreativität und Herzblut zu den wichtigsten Werkzeugen ihres Berufs gehören. Der Artikel in Die Allgäuerin zeigt eindrucksvoll, dass Denkmalpflege und moderne Architektur kein Widerspruch sind. Im Gegenteil – sie ergänzen sich zu einer harmonischen Einheit, die Vergangenheit bewahrt und Zukunft gestaltet. Wir sind stolz auf unser Team und danken der Redaktion von Die Allgäuerin für das schöne Porträt und die wertschätzende Berichterstattung.
- Architektur in der Denkmalpflege
Die Arbeit als ArchitektIn in der Denkmalpflege bringt eine Vielzahl spannender Herausforderungen mit sich. Im Gegensatz zum Neubau ist das Gebäude bereits vorhanden, und die Planung muss sich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens bewegen. Doch genau darin liegt der Reiz; ein altes Gebäude trifft auf ein neues Nutzungskonzept. Wie kann diese neue Nutzung in die historischen Strukturen integriert werden? Wie lässt sich die Substanz bewahren, ohne die neuen Nutzungsanforderungen zu beeinträchtigen? Welche historischen Elemente sollen bewahrt und welche können angepasst werden? Wo sind Kompromisse unvermeidlich? Zusätzlich zu diesen Fragen müssen auch die geltenden Vorschriften des Baurechts und des Denkmalschutzes sowie die Wünsche der Bauherren berücksichtigt werden. Die Arbeit in der Denkmalpflege bedeutet also nicht nur die Auseinandersetzung mit den Gebäuden selbst, sondern auch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Menschen, genau das zeichnet diesen Beruf aus. Dabei ist das übergeordnete Ziel immer dasselbe, eine denkmalgerechte Planung, die den historischen Charakter bewahrt, aber gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht. Gerade das Zusammenspiel von Alt und Neu macht die Architektur in der Denkmalpflege so faszinierend und einzigartig.
- Balkone in der Denkmalpflege
Die Ergänzung von Balkonen an denkmalgeschützten Gebäuden ist eine komplexe Aufgabe, die eine sorgfältige Abwägung zwischen modernem Wohnkomfort und dem Erhalt der historischen Bausubstanz erfordert. Dabei sind Eingriffe in die Fassaden hinsichtlich ihrer Angemessenheit und Maßhaltigkeit genau zu prüfen. In der Vergangenheit, als die Menschen ihre Arbeit hauptsächlich im Freien verrichteten, bestand kein Bedürfnis nach einem Außenbereich in der Wohnung. Erst in den Villen des 19. Jahrhunderts und den Wohnungsbauten des 20. Jahrhunderts wurden Balkone zu einem festen Bestandteil der Gebäudegestaltung. Der Anbau von Balkonen an denkmalgeschützten Bauwerken erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden. Vor der Entscheidung, ob ein Balkon angebaut werden soll, ist eine gründliche Prüfung notwendig: Ist ein Balkon wirklich erforderlich? Gibt es alternative Möglichkeiten, einen Außenbereich zu schaffen? Ist ein Balkon notwendig, um Rettungswege zu gewährleisten? Falls Balkone an historischen Gebäuden hinzugefügt werden sollen, sollte dies an Seiten- oder Rückfassaden erfolgen, um die Hauptfassade und das (Stadt)-Bild in ihrem charakteristischen Erscheinungsbild zu bewahren. Ebenso sind kleinere Anbauten zur Wohnraumerweiterung oder für Treppenhäuser und Aufzüge bevorzugt an diesen Stellen anzuordnen. Beispiele zeigen, dass eine harmonische Integration von historischem Erhalt und modernen Anpassungen möglich ist. So lässt sich das architektonische Erbe bewahren und gleichzeitig den Anforderungen des modernen Wohnens gerecht werden.
- Historische Werkskantine Reichenbach an der Fils
Restaurierungskonzept für das Kulturdenkmal von 1886. Die ehemalige Werkskantine, errichtet um 1886 als Speisesaal für die seit 1877 ansässige Textilweberei Heinrich Otto, ist heute ein Kulturdenkmal gemäß § 2 DSchG Baden-Württemberg. Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus einem langgestreckten, eingeschossigen Hauptbau mit Zierfachwerk und Satteldach. Ergänzt wird dieser durch einen ebenfalls eingeschossigen Querbau auf der Nordostseite mit Halbwalm-Dach. Ein markantes Element ist der erhaltene Dachreiter, dessen vier Ständer bis zur Deckenbalkenebene reichen. Der spitze Turmhelm ist mit Kupfer beschlagen, seine vier Seiten werden durch wimpergartige Giebel akzentuiert und durch eine Zierkugel gekrönt. Die Fassade des Gebäudes weist witterungsbedingt erhebliche Schäden auf und bedarf einer umfassenden Restaurierung. Wir wurden deshalb mit der Erarbeitung eines Restaurierungskonzepts beauftragt. Dies umfasst: Die detaillierte Bestandsaufnahme der Außenhülle mittels 3D-Aufmaß, eine Schadensaufnahme vor Ort mit Schadenskartierung, die ausführliche Maßnahmenbeschreibung mit Festpreisangebot und zusätzlich wurde der Antrag auf die denkmalschutzrechtliche Genehmigung von uns beim zuständigen Denkmalamt eingereicht. Unser Ziel ist es, mit der Konzeption den historischen Charakter des Gebäudes zu bewahren und zugleich eine fachgerechte Instandsetzung sicherzustellen.
- Der Hamburger Hof
Translozierung im hohen Norden. Mitten in Hamburg, direkt an der Binnenalster, erhebt sich der traditionsreiche Hamburger Hof. Schon von weitem prägt die Fassade aus rotem Mainsandstein mit ihren markanten Erkern und Balkonen das Stadtbild. Das Gebäude, das einst Einzelhandel und Büroräume beherbergte, wird in den kommenden Jahren durch einen Neubau ersetzt. Doch ganz verschwinden wird es nicht: Teile der denkmalgeschützten Fassade bleiben erhalten und hier kommen wir ins Spiel. Bestandsaufnahme und Schadenskartierung Bevor die eigentliche Translozierung beginnen konnte, erhielten wir den Auftrag zur Bestandsdokumentation und Schadenskartierung der denkmalgeschützten Fassaden. Dafür öffneten wir gezielt Bauteile und führten Kernbohrungen durch, um Aufschluss über Aufbau und Materialbeschaffenheit zu gewinnen. Parallel wurde das gesamte Gebäude per Drohne und Laserscanner vermessen und digital erfasst. Die daraus entstandenen Zeichnungen bilden eine unverzichtbare Grundlage, sowohl für die Planung aller Projektbeteiligten als auch für die Dokumentation gegenüber dem Denkmalamt. Vorbereitung der Translozierung Während die Fassaden am Jungfernstieg und an der Adresse Große Bleichen 8 durch Sicherungsmaßnahmen geschützt und während der Bauphase bestehen bleiben, war für die Fassade in den Obergeschossen der Große Bleichen 16 eine andere Lösung erforderlich: Sie wird transloziert. Damit dieser aufwändige Schritt gelingen kann, waren umfassende Vorbereitungen nötig: Enge Abstimmungen mit Statikern, dem Denkmalamt und der Transportfirma, die Erstellung detaillierter Verpackungs- und Transportpläne und Demontagevorbereitungen der einzelnen Bauteile. Einlagerung und Wiedereinbau Nach der Entkernung des Gebäudes wird die Fassade durch unser Team Stück für Stück abgebaut, verpackt und sicher eingelagert. Dort verbleibt sie für etwa zwei Jahre, bis sie nach Abschluss der Neubauarbeiten am ursprünglichen Standort wieder eingebaut wird. Ein Projekt mit Zukunft Die Arbeit am Hamburger Hof ist für uns ein spannendes Beispiel dafür, wie Denkmalschutz und moderne Stadtentwicklung miteinander verbunden werden können. Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen und werden hier weiter über die Fortschritte berichten.
- Die Faszination der Gewölbekeller
Vom Vorratsraum zum Kulturerbe. Tief unter unseren Füßen liegen sie verborgen: Gewölbekeller. Seit Jahrhunderten prägen sie Altbauten, Weingüter und historische Stadtkerne. Mit ihren massiven Mauern aus Naturstein oder Ziegeln tragen sie nicht nur das Gewicht der Gebäude, sondern schaffen durch ihre Bauweise stabile, beständige Räume. Ein besonderer Vorteil: Sie speichern die Kühle der Erde und sorgen so ganzjährig für gleichmäßige Temperaturen und eine konstante Luftfeuchtigkeit. Perfekt also für ihre ursprüngliche Aufgabe – die Lagerung von Wein, Gemüse und Vorräten. Neben den klassischen Gewölbekellern gab es früher auch Eiskeller. Im Winter mit Natureis gefüllt, dienten sie Brauereien, Gasthöfen und Metzgereien als natürliche Kühlkammern. Dank ihrer starken Isolation ließ sich das Eis oft bis weit in den Sommer hinein nutzen. Grenzen der modernen Nutzung So faszinierend die historische Bauweise ist – sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Anders als moderne Kellerräume lassen sich Gewölbekeller nicht einfach abdichten oder vollständig trockengelegen, ohne die Substanz zu gefährden. Das Mauerwerk bleibt stets etwas feucht. Während im Winter eine gute Belüftung ein angenehmes Klima schafft, stoßen Eigentümer im Sommer schnell an Grenzen. Luftentfeuchter helfen nur bedingt, und auch die Feuchtigkeit variiert stark je nach Lage und Bodenbeschaffenheit. Wer ein dauerhaft reguliertes Klima schaffen möchte, braucht aufwendige Technik – meist ein Aufwand, der sich nur für spezielle Zwecke lohnt. Wert und Charme erhalten Trotz aller Einschränkungen bleibt der Reiz eines Gewölbekellers ungebrochen. Er ist ein Stück erlebbare Geschichte und erinnert daran, wie frühere Generationen mit einfachen Mitteln Vorräte lagerten. Für heutige Eigentümer bedeutet das: Die Eigenheiten respektieren, die Grenzen kennen – und den Keller so nutzen, wie es seiner Bauweise entspricht.
- Tag des offenen Denkmals 2025
Entdecken Sie das ehemalige Fuggerschloss in Boos. Am Sonntag, den 14. September 2025, ist es wieder so weit: Zum Tag des offenen Denkmals laden wir alle Interessierten herzlich ein, einen ganz besonderen Ort mit uns zu entdecken – das ehemalige Fuggerschloss in Boos im Unterallgäu. Die fünf Gebäudeteile und die Schlosskapelle sind ein faszinierendes Zeugnis der Baukunst und Lebensweise vergangener Jahrhunderte. Unser Ziel ist es, diese historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig Raum für die künftige Nutzung als Wohn- und Geschäftsräume zu schaffen. Warum wir mitmachen Der Tag des offenen Denkmals , der seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird, liegt uns sehr am Herzen. Jedes Jahr macht er deutlich, wie wichtig es ist, kulturelles Erbe zu schützen. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ wollen wir in diesem Jahr zeigen, warum der Erhalt historischer Bauten nicht nur eine bauliche, sondern auch eine kulturelle Aufgabe ist. Für uns als Baudenkmalpfleger ist es eine Herzensangelegenheit, diese Werte sichtbar zu machen. Führungen durch das Schloss Am 14. September öffnen wir für einen Tag die Türen des Fuggerschlosses. Bei unseren Führungen erzählen wir Geschichten und Anekdoten aus der langen Vergangenheit des Schlosses und geben Einblicke in die Herausforderungen, historische Bausubstanz mit modernen Nutzungskonzepten zu verbinden. Die Führungen starten stündlich zwischen 11:00 und 16:00 Uhr . Eine Anmeldung ist direkt am Infostand möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt . Zutritt nur mit festem Schuhwerk Wir freuen uns darauf, an diesem besonderen Tag die Türen des Fuggerschlosses zu öffnen. Kommen Sie vorbei, tauchen Sie ein in die Geschichte dieses einzigartigen Ensembles und begleiten Sie uns ein Stück auf unserem Weg, das Schloss für die Zukunft zu erhalten. Wir, das Team der JaKo Baudenkmalpflege GmbH , freuen uns auf Ihren Besuch!
- Restaurierungsarbeiten an der Klosterkirche St. Johannes Baptist in Friedenweiler
Erhalt barocker Baukunst. Die Klosterkirche St. Johannes Baptist in Friedenweiler ist ein eindrucksvolles Beispiel barocker Architektur des 18. Jahrhunderts. Mit ihrer kunstvollen Gestaltung und historisch bedeutenden Bausubstanz prägt sie nicht nur das Ortsbild, sondern auch das kulturelle Erbe der Region. Um dieses wertvolle Denkmal langfristig zu sichern, wird die Kirche derzeit in vier Bauabschnitten restauriert. Unser Beitrag: Restaurierung des Dachstuhls im Vierungsbereich Wir freuen uns, mit dem ersten Bauabschnitt betraut worden zu sein, der Restaurierung des Dachstuhls im Vierungsbereich. Diese Maßnahme stellt eine besondere Herausforderung dar, denn die historischen Holzkonstruktionen verlangen ein Höchstmaß an Sorgfalt, Erfahrung und Respekt gegenüber der Originalsubstanz. Aktuell arbeiten wir an der behutsamen Restaurierung der alten Deckenbalken, Mauerlatten und Überzüge. Diese Elemente sind nicht nur funktional bedeutsam, sondern spiegeln auch die beeindruckende Zimmermannskunst vergangener Jahrhunderte wider. Nächste Schritte: Sparren, Kehlgebälk und Firstverbindungen Im Anschluss folgt die Instandsetzung weiterer zentraler Bauteile des historischen Dachtragwerks: den Sparren, Kehlgebälk und Firstverbindungen. Diese Elemente tragen wesentlich zur statischen Stabilität der Kirche bei und beeinflussen maßgeblich ihr äußeres Erscheinungsbild. Verantwortung für ein kulturelles Erbe Mit jeder restauratorischen Maßnahme kommen wir dem Ziel näher, die Klosterkirche St. Johannes Baptist als bedeutendes Zeugnis sakraler Baukunst für zukünftige Generationen zu bewahren. Dabei handeln wir mit fachlicher Präzision, hohem Qualitätsanspruch und tiefem Respekt für die Geschichte dieses außergewöhnlichen Bauwerks. Wir sind stolz, unseren Beitrag dazu leisten zu dürfen.
- Die Rußhütte - Rückblick auf die Translozierung eines einzigartigen Industriedenkmals
Mehr als 5.000 Steine einzeln versetzt. Am 23. Mai 2025 wurde die Gartenschau „Tal X“ in Freudenstadt und Baiersbronn feierlich eröffnet. Mit dabei: die von uns translozierte Rußhütte, die nun an ihrem neuen Standort im Christophstal steht. Eingebettet zwischen dem Forbach und dem historischen Platzmeisterhaus fügt sie sich harmonisch in die Kulturlandschaft ein – und wird gleichzeitig zu einem markanten Zeugnis regionaler Industriegeschichte. Stein für Stein versetzt – und Geschichte bewahrt Die Umsetzung dieses Projekts war für uns eine besondere Herausforderung. Über 5.000 Steine haben wir am ursprünglichen Standort in der Stuttgarter Straße einzeln abgebaut. Rund die Hälfte davon wurden steingenau wiederverwendet, um die Fassade aus Sichtmauerwerk originalgetreu wiederherzustellen. Die andere Hälfte der Steine wurde zum Aufbau der Innenwände verwendet. Da diese verputzt wurden, war der originalgetreue Einbau der Steine dort jedoch nicht erforderlich. Nach rund einem Jahr Bauzeit ist die Rußhütte im Christophstal wiederaufgerichtet und nun in ihrer vollen Größe sichtbar. Vielen Besucherinnen und Besuchern, die das Gebäude noch aus der Stuttgarter Straße kennen, fällt sofort auf, wie groß und eindrucksvoll es nun wirkt. Ein Gebäude kehrt zurück ins Licht Als die Rußhütte um 1852 erbaut wurde, lag sie – aus Sicherheitsgründen – außerhalb der Freudenstädter Stadtmauern. Mit dem Wachstum der Stadt rückte sie immer weiter in den Hintergrund: Das Straßenniveau der Stuttgarter Straße stieg kontinuierlich an, und das Gebäude wirkte zunehmend niedrig und unscheinbar. Jetzt, an ihrem neuen Platz im Christophstal, kommt die Rußhütte wieder zur Geltung – als eigenständiges, in seiner Substanz erhaltenes Denkmal. Zeitschichten erhalten und sichtbar gemacht Die Geschichte der Rußhütte endete nicht mit dem kurzen Betrieb zur Rußgewinnung. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Gebäude unterschiedlich genutzt – als Werkstatt, als Wohnhaus – und entsprechend baulich verändert. So entstanden Anbauten, die später wieder abgebrochen wurden, zurück blieben ehemalige Türöffnungen in den Außenwänden. Diese Spuren haben wir bewusst sichtbar gelassen – und in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege mit Festverglasungen versehen. Farblich unterscheiden sie sich bewusst von den übrigen Fenstern: ein subtiler Hinweis auf die Veränderungen, die das Gebäude im Laufe der Zeit erlebt hat. Besonders spannend ist eine Öffnung über dem Haupteingang: Als die Stuttgarter Straße angehoben wurde, wurde der ursprüngliche Zugang im Erdgeschoss unbrauchbar. Das Haus wurde als Wohnung genutzt, der Eingang ins Obergeschoss verlegt – erreichbar über eine kleine Brücke. Die damalige Brettertür haben wir erhalten. Sie erinnert heute an diese spannende Baugeschichte und erzählt von der wandelbaren Nutzung des Gebäudes. Ein Denkmal, das bleibt und erzählt Mit der erfolgreichen Translozierung der Rußhütte ist es uns gelungen, ein seltenes Industriedenkmal zu bewahren und gleichzeitig für die Öffentlichkeit neu zugänglich zu machen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt realisieren durften – und dass die Rußhütte nun im Christophstal weiterlebt: als Ort der Erinnerung, als Teil der Gartenschau „Tal X“ – und als Bauwerk, das die Geschichten seiner Zeit und seiner Nutzerinnen und Nutzer weitererzählt.
- Die Translozierung des Trafoturms aus Ashausen ist abgeschlossen
Ein Stück Technikgeschichte auf Reisen. Mit großer Freude blicken wir auf ein besonderes Projekt zurück, die Translozierung des historischen Trafoturms aus Ashausen in das Freilichtmuseum am Kiekeberg . Das im Jahr 1944 errichtete Transformatorenhaus diente ursprünglich der Elektrifizierung ländlicher Gebiete in Niedersachsen. Nun hat es ein neues Zuhause gefunden – als anschauliches Exponat und Zeitzeuge technischer Infrastrukturgeschichte. Das Transformatorenhaus ist ein typisches Beispiel für den ländlichen Stromausbau in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Grundfläche von 3,10 mal 2,60 Metern und einer Höhe von etwa 8,50 Metern ist es ein kompakter, aber imposanter Bau. Außen ist das Mauerwerk beidseitig sichtbar, das Dach besteht aus Beton mit Ziegeldeckung, und Lüftungsöffnungen an Sockel und Traufe sorgen für die natürliche Belüftung des Innenraums. Besonders bemerkenswert: Die originale Technik im Inneren – inklusive Transformatoren – ist erhalten geblieben und wird künftig durch eine Infotafel im Museum für Besucher*innen anschaulich erklärt. Die Translozierung war ein komplexer Prozess, bei dem das Gebäude in drei große Segmente zerlegt und mit großem logistischem Aufwand an seinen neuen Standort gebracht wurde. Dabei war es uns ein Anliegen, so viel Originalsubstanz wie möglich zu bewahren und die historische Bausubstanz behutsam zu behandeln. Am 17. Juli 2025 war es schließlich so weit: Die Translozierung wurde erfolgreich abgeschlossen, der Trafoturm steht nun an seinem neuen Platz im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Damit ist nicht nur ein technisches Denkmal gerettet worden, sondern auch ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte. Der Turm ergänzt künftig die Königsberger Straße im Museumsareal und reiht sich ein in das Ensemble ländlicher Bauten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Freilichtmuseum bietet mit der neuen Station ein spannendes Kapitel aus der Welt der technischen Denkmale. Für uns bei JaKo Baudenkmalpflege ist dieses Projekt ein Paradebeispiel für das, was uns antreibt: historische Bauten zu bewahren, ihre Geschichten weiterzuerzählen und sie für kommende Generationen erlebbar zu machen. Die Translozierung des Trafoturms aus Ashausen ist mehr als eine technische Leistung – sie ist ein kulturelles Statement für den Wert von Bestand und Geschichte. Abschließend möchten wir allen danken, die dieses Projekt möglich gemacht haben: dem Team des Freilichtmuseums am Kiekeberg für die enge Zusammenarbeit, dem Statiker für die präzise Arbeit, den Behörden für ihre Unterstützung, den Anwohnerinnen und Anwohnern in Ashausen für ihr Verständnis – und nicht zuletzt unserem engagierten Team, das mit Herzblut und Fachwissen zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Projekts beigetragen hat. Fotos ©Freilichtmuseum am Kiekeberg
- Innovationspreis „Denkmal – Energie – Zukunft“ für Projekt „Neue Ortsmitte Walddorfhäslach":
Wir freuen uns über die Auszeichnung für ein zukunftsweisendes Zusammenspiel von Denkmalpflege und Energieeffizienz. Am 7. Juli 2025 wurde das Projekt „Neue Ortsmitte Walddorfhäslach“ mit dem Innovationspreis „Denkmal – Energie – Zukunft“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung durch die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, fand in der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart statt. Mit dem erstmals vergebenen Preis zeichnet das Land Baden-Württemberg Projekte aus, die auf herausragende Weise Denkmalpflege mit innovativen Energiekonzepten verbinden. Das Projekt trägt in seiner gesamten Umsetzung die Handschrift der JaKo-Gruppe: Die JaKo Baudenkmalpflege GmbH war mit ihren Handwerkern, Planern und Architekten für die umfassende Restaurierung der historischen Gebäude verantwortlich – mit handwerklicher Präzision und großer Sorgfalt gegenüber der denkmalgeschützten Substanz. Die JaKo Energie GmbH entwickelte und installierte ein auf das Ensemble abgestimmtes Energiekonzept, das den Einsatz erneuerbarer Energien mit hoher Effizienz und Denkmalverträglichkeit vereint. In enger Abstimmung mit der Gemeinde Walddorfhäslach und den privaten Eigentümern entstand so ein Vorzeigeprojekt, das Tradition und Zukunft auf bemerkenswerte Weise zusammenführt. Verantwortungsvolle Restaurierung trifft auf intelligente Energieversorgung Die Neue Ortsmitte Walddorfhäslach zeigt, wie historische Gebäude mit Fingerspitzengefühl restauriert und gleichzeitig energetisch zukunftsfähig gemacht werden können. Im Fokus stand die denkmalgerechte Wiederherstellung der Gebäude, der sensible Umgang mit historischen Materialien sowie die Integration effizienter technischer Systeme. Das Energiekonzept der JaKo Energie GmbH basiert auf regenerativen Quellen und berücksichtigt sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks im Quartier. „Unser Anspruch als JaKo-Gruppe ist es, Baukultur und Nachhaltigkeit ganzheitlich zu denken. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur unser Engagement, sondern auch die Bereitschaft aller Beteiligten, neue Wege zu gehen – im Sinne des Denkmals, der Umwelt und der Gemeinschaft.“ Bernd Jäger, Geschäftsführer. Ein Modellprojekt mit Strahlkraft Das mit 8.000 Euro dotierte Projekt steht exemplarisch für die Potenziale, die sich aus der Verbindung von denkmalgerechter Restaurierung und intelligenter Energieplanung ergeben. Die Neue Ortsmitte ist mehr als ein gelungenes Bauprojekt – sie ist ein Ort gelebter Baukultur und zeigt, wie auch kleinere Gemeinden zu Vorreitern der energetischen Transformation im Bestand werden können. Wir verstehen diese Auszeichnung als Bestätigung unseres interdisziplinären Ansatzes – und als Motivation, weiterhin innovative und werterhaltende Lösungen für den Umgang mit historischen Gebäuden zu entwickeln.
- JaKo Energie GmbH
Die neue Webseite ist nun online. JaKo Energie, das Unternehmen der JaKo-Gruppe im Bereich der nachhaltigen Energielösungen, präsentiert sich online ab sofort mit ihrer neuen Webseite. Diese neue Plattform markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Mission von JaKo Energie, innovative Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen, um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Die Website bietet Besuchern einen umfassenden Einblick in die Dienstleistungen und Projekte von JaKo Energie. Von der Entwicklung maßgeschneiderter Energiekonzepte für Kommunen, Industrie, Quartiere, Gewerbe und Wohnungsbau bis hin zur Betriebsführung eigener Energienetze und der Begleitung neuer Technologien - die Website präsentiert das breite Spektrum an Leistungen, die JaKo Energie anbietet. „Wir sind begeistert, unsere neue Website vorstellen zu können, die nicht nur unser Engagement für Nachhaltigkeit widerspiegelt, sondern auch unsere Vision einer zukunftsfähigen Energieversorgung unterstreicht“, sagt Kurt Vöhringer, Geschäftsführer von JaKo Energie. „Mit dieser Plattform möchten wir nicht nur unsere bestehenden Kunden besser unterstützen, sondern auch neue Interessenten über die vielfältigen Möglichkeiten informieren, die wir bieten.“ Besucher der neuen Website sind eingeladen, sich umzuschauen, mehr über die Arbeit von JaKo Energie zu erfahren und sich von der Leidenschaft und Expertise inspirieren zu lassen. Die Website ist ab sofort unter https://www.jako-energie.de/ verfügbar.
















