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- Schulhaus Remshart
Der Startschuss ist gefallen. Vor wenigen Tagen haben wir mit den Vorbereitungen für die Translozierung des ehemaligen Schulhauses aus Remshart, in der Nähe von Günzburg, begonnen. Das, den Dorfkern prägende Bauwerk in unmittelbarer Nähe der Kirche, wurde um 1850 errichtet. Es diente bis in die 1950er Jahre als Schulhaus. Ein Anwohner vor Ort konnte sogar noch von der eigenen Schulzeit im Gebäude berichten. Zu Beginn der Arbeiten steht die Freilegung im Außen- sowie auch im Innenbereich an. Um einen reibungslosen Wiederaufbau am neuen Standort gewährleisten zu können, werden Einzelteile, wie beispielsweise die Bodenbeläge, untersucht, markiert, verpackt und mit der exakten Position in den Planunterlagen festgehalten. Für das sichere Anheben und Transportieren der Bauteile, werden diese gesichert und mit einer speziellen Transportverpackung versehen. Das massive Mauerwerk des Gebäudes wird schließlich in einzelne, größtmögliche Wand- und Deckenelemente aufgesägt. Die Translozierung des Dachstuhls erfolgt in Einzelteilen. Die Restaurierungsarbeiten an der historischen Struktur werden anschließend am neuen Standort im Schwäbischen Freilichtmuseum Illerbeuren vorgenommen.
- Areal Grüner Baum / Große Scheuer
Jahrhundertaufgabe für Erligheim, Landkreis Ludwigsburg. Die Abbrucharbeiten auf dem Areal, städtebaulich wie keine andere Ecke im Ort exponiert, haben begonnen. Bis Ende 2026 sollen hier 66 Wohnungen und diverse Dienstleistungsflächen in drei denkmalgeschützten und sechs neuen Gebäuden, sowie auf angrenzenden Freiflächen entstehen. Im Januar wurde während einer Feuerwehr-Aufstellprobe der Gemeinde Bönnigheim das Storchennest, welches als Wahrzeichen Erligheims gilt, vom Dach der Großen Scheuer abgebaut. Obwohl das Nest seit Jahrzehnten unbewohnt ist, soll nach Abschluss der Maßnahmen wieder ein neues Storchennest den Dachfirst der Großen Scheuer zieren. In der Vergangenheit hatten die Störche das alte Nest lediglich im Frühjahr kurz inspiziert und sind dann in den nahegelegenen Freizeitpark Tripsdrill weitergezogen, wo sie gefüttert werden und nicht selbst nach Nahrung suchen müssen. Nach Abschluss der Maßnahmen wird wieder ein neues Storchennest den Dachfirst der Großen Scheuer zieren. Wir sind zuversichtlich, dass das neue Areal auch den Störchen gefallen wird und das Nest dann letzten Endes auch bezogen wird.
- Nachhaltige Bauwerke – nachhaltige Kommunikation
Nicht nur bei unseren Bauwerken setzen wir auf Nachhaltigkeit, sondern auch bei unserer Kommunikation. Damit unsere wissensintensiven Abläufe beständig und verlässlich sind, setzen wir auf agile Methoden, die gemeinsam und transparent genutzt werden. Bei unserem Bauvorhaben in Augsburg setzen wir auf das Last Planner® System. Hier kommen alle Handwerker regelmäßig zusammen und werten den geplanten Bauablauf aus. Abweichungen werden früh festgestellt und entsprechende Maßnahmen gemeinsam beschlossen. Wir wünschen allen Beteiligten am Bauvorhaben Lochgässchen in Augsburg viel Erfolg in der Projektendphase.
- Bergfried, Schloss Liebenstein, Neckarwestheim
Endspurt der Restaurierungsarbeiten Teil 2: Die Restaurierungsarbeiten am Bergfried, Schloss Liebenstein, stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Für die Arbeiten an Mauerwerk, Dachstuhl und Dacheindeckung wurde der gesamte Turm eingerüstet. Das Mauerwerk aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts zeigte vor allem auf der Wetterseite ausgewaschene Fugen. Der mittelalterliche Kalkmörtel wurde im Vorfeld von der Materialprüfanstalt (MPA) Stuttgart untersucht und für die Restaurierung wird nun eine abgestimmte Mörtelmischung eingesetzt. Ganzheitlich betrachtet zeigt der Bergfried keine Setzungen oder Verformungen auf, allerdings sind stellenweise an den Ecken deutliche Ausbrüche im Mauerwerk zu verzeichnen. Hier wird das Mauerwerk mit dem gleichen regionalen Naturstein restauriert. Der Dachstuhl aus dem 18. Jahrhundert war insgesamt in sehr gutem Zustand; hier mussten lediglich vereinzelt Hölzer restauriert und die Dacheindeckung ertüchtigt werden. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit zwischen unseren hauseigenen Restauratoren und unseren denkmalerfahrenen Partnern. Nächsten Schritt werden wir die angrenzenden Burgmauern aus dem 13. Jahrhundert restauriert.
- Kunstvolle Verzierungen als Zeitzeugen traditioneller Zimmermannskunst
Am Beispiel Fuggerschloss Boos: Das alte Zimmererhandwerk ist bekannt für seine aufwendigen Verzierungen, die bis heute bewundert werden. Diese Verzierungen wurden in reiner Handarbeit gefertigt und sind meist in historischen und denkmalgeschützten Gebäuden zu finden. Oft wurden diese Verzierungen auch in Räumen angebracht, die „nur“ als Lagerfläche dienten, wie zum Beispiel im sogenannten „Kornkasten“ im Fuggerschloss in Boos. Das Kehlbalken-Sparrendach mit drei Geschossen wurde 1686/87 errichtet und diente als Kornspeicher. Auffällig ist hier die künstlerische Gestaltung der Stuhlständer als Seilhiebe mit abgerundeten Kreuzschlägen im ersten Dachgeschoss. Obwohl diese Verzierungen auf den Dachtragwerken nach außen hin nicht sichtbar waren, wurden sie dennoch angebracht. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass Arbeitskräfte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts preiswert waren, während das Material teuer war. Der wohlhabende Bauherr wollte daher eine exklusive Gestaltung, die sein Gebäude von anderen unterschied. Weiter waren diese Verzierungen nicht nur Dekoration, sondern auch ein Zeichen für das Können des Handwerkers. Sie erregten Aufsehen und zogen auch neue Aufträge an Land. Der Seilhieb ist ein kunstvolles Zierelement, das meist an Pfosten und Stützen zu finden ist. Seinen Namen verdankt es den Einschnitten, die wie Windungen eines Seiles das Holz umgeben. Diese Einschnitte sind jedoch auch eine Schwäche des Holzquerschnitts, da Krafteinwirkungen immer über eine Querschnittsfläche abgeleitet werden müssen. Bei einer Restaurierung oder Umnutzung historischer Gebäude kann dies zu Problemen führen. Denn höhere Nutzlasten bedeuten auch eine größere Belastung der Konstruktion. Oft können die alten Stützen den Anforderungen moderner Normen nicht mehr entsprechen und müssen daher durch zusätzliche konstruktive Ergänzungen wie Stützen verstärkt werden, um erhalten zu bleiben. Auch heute werden diese Verzierungen noch sehr geschätzt und bewundert. Sie stellen einen essentiellen Aspekt der Handwerkskunst dar und dienen als Erinnerung an vergangene Epochen, in denen handwerkliches Geschick und künstlerische Fertigkeiten einen sehr hohen Stellenwert genossen.
- Josefsfest 2023
Grüß Gott in Emishalden. Bei milden Temperaturen folgten am vergangenen Montag, zahlreiche Gäste unserer Einladung nach Emishalden, um mit uns zusammen unser traditionelles Josefsfest zu feiern. Der feierliche Gottesdienst an unserer Josefskapelle wurde in diesem Jahr, stellvertretend für Pater Johannes, von Pfarrer Paul Notz geleitet, musikalische Begleitung gab es von den Illertaler Alphornbläsern. Im Anschluss fand man sich zu einem geselligen Beisammensein im Gasthaus Hirsch ein. Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern und Unterstützern für Ihr Kommen und freuen uns schon auf das kommende Jahr.
- 17. Josefsfest in Emishalden
Erinnerung: Kommenden Montag, den 20. März 2023, feiern wir in Emishalden unser traditionelles Josefsfest, und dazu laden wir Sie herzlich ein. Um 15:00 Uhr eröffnen wir die Feierlichkeit mit unserem traditionellen Zimmermannsklatsch und anschließendem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Josefs an unserer Josefskapelle. Im gegenüberliegenden Gasthaus Hirsch wird anschließend auch für Ihr leibliches Wohl mit einer zünftigen Brotzeit bestens gesorgt und Sie können den Tag in Ruhe ausklingen lassen. Wir freuen uns darauf, Sie in Emishalden begrüßen zu dürfen.
- Gotisches Steinhaus, Schloss Liebenstein, Neckarwestheim
Endspurt der Restaurierungsarbeiten. Ende Oktober letzten Jahres begannen die Arbeiten am gotischen Steinhaus in Neckarwestheim, welches Teil der Schlossanlage Liebenstein ist. Das gegen Ende des 14., Anfang des 15. Jhdts. errichtete Steinhaus wurde ursprünglich als Wohnhaus oder Burgmannensitz eines Adeligen genutzt. Um 1600 wurde dann ein Kellergewölbe eingezogen und ein weiterer Zugang kam hinzu, sodass es vermutlich bis zu Beginn des 20. Jhdt. als “Heubäule“ (kleiner Bau zur Aufbewahrung von Heu) genutzt wurde. Jahre später ersetzte man die Südostmauer durch eine schlichte Fachwerkwand und mauerte den alten Kellereingang zu. Die Restaurierungsarbeiten sind nun weitestgehend abgeschlossen. Der ehemalige Dachstuhl war so stark beschädigt, dass nur das Vordach und dessen Stützen erhalten bleiben konnten. Ansonsten wurde das Steinhaus mit einem neuen Dachstuhl und einer neuen Giebelmauer aus Sandstein instandgesetzt. Leider konnten auch die alten Dachziegel nicht erhalten werden und deshalb durch neue ersetzt. Kommende Woche wird das Steinhaus noch fertig ausgefugt und im Anschluss wird das Gerüst abgebaut.
- Es geht los!
Die Altstadtstraße 11 in Eppingen wird in Angriff genommen. Nach langem Dornröschenschlaf geht es jetzt in Eppingen „ans Eingemachte“. Das Haus aus dem Jahre 1555 stand nun lange leer und die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Das sog. „Specht’sche Haus“ steht giebelständig zur Altstadtstraße und begrenzt mit seiner Westseite den alten Rathaus- bzw. Marktplatz in der Eppinger Altstadt. Mit insgesamt drei weiteren Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert bildete es eine Gebäudeeinheit, die sog. „Wolfsschlucht“. Die mittleren zwei Gebäude des Ensembles stehen heute nicht mehr. Bis ca. 1962 befand sich im Gebäude im Erdgeschoss eine Wäscherei, sowie in den oberen Geschossen zwei Wohneinheiten. Die durch den Abbruch der zwei mittleren Gebäude entstandene Lücke wird mit einer Neubauergänzung wieder geschlossen. Als neue Nutzung werden 4 Wohneinheiten mit separatem Erschließungskern realisiert. Nachdem ein Investor gefunden wurde, konnte das Abbruchunternehmen endlich mit dem behutsamen Rückbau des Gebäudes beginnen. Hier kam der ein oder andere überraschende Fund zu Tage. Ein Restaurator untersucht momentan die Funde und eine Schadenskartierung wird durchgeführt, so dass bald mit den restauratorischen Maßnahmen begonnen werden kann. Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und darauf, das Gebäude Stück für Stück und achtsam in die heutige Zeit zu holen.
- Ein heißes Thema - Brandschutz im Denkmal
Eine immer wiederkehrende Herausforderung ist es, die aktuell gültigen Brandschutzanforderungen mit den Vorgaben des Denkmalschutzes zu vereinen. Historische und denkmalgeschützte Gebäude sind einzigartige, kulturelle Zeitzeugen. Sie vermitteln Werte und Wissen vergangener Generationen und lassen sich, in ihrer Originalität, nicht reproduzieren. Bei einem Verlust geht ein Teil unserer Geschichte unwiederbringlich verloren. Umso wichtiger sind der Erhalt, die Pflege und der Schutz der noch vorhandenen Denkmäler. Eine immer wiederkehrende Herausforderung ist es, die aktuell gültigen Brandschutzanforderungen mit den Vorgaben des Denkmalschutzes zu vereinen. Aus Sicht der Denkmalpflege sollte das Bauwerk in Konstruktion und Erscheinungsbild möglichst unverändert erhalten bleiben. Der Brandschutz hingegen unterscheidet im ersten Schritt nicht zwischen Neubau und Denkmal, es werden dieselben Anforderungen gestellt, da eine Gesamtrestaurierung in den meisten Fällen mit einer Nutzungsänderung einhergeht. Hier gilt es, eine sinnvolle und denkmalverträgliche Lösung zu finden. Dabei gibt es kein Patentrezept, jedes Objekt ist anders und verlangt, vor allem im Denkmalbereich, nach Sonderlösungen für den konkreten Einzelfall. Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist eine ganzheitliche Planung, die schon von Beginn an die brandschutztechnischen Belange berücksichtigt.
- 17. Josefsfest in Emishalden
Dieses Jahr am Montag, den 20. März 2023. Der Josefstag, welcher gewöhnlich am 19. März gefeiert wird, ist dem Heiligen Josef, dem Schutzpatron der Handwerker und im Besonderen der Zimmerer, gewidmet. Er war ein Mann, der heute noch vielen Menschen als Vorbild gilt – obwohl er selbst nie im Mittelpunkt stand. Da der 19. März in diesem Jahr aber mit dem 4. Fastensonntag zusammenfällt, wird der Josefstag gem. liturgischem Kalender ausnahmsweise am Montag, den 20. März gefeiert. Deshalb laden wir Sie recht herzlich ein, an besagtem Montag zusammen mit uns in Emishalden unser 17. Josefsfest zu feiern. Um 15:00 Uhr eröffnen wir die Feierlichkeit mit unserem traditionellen Zimmermannsklatsch und anschließendem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Josefs an unserer Josefskapelle. Im gegenüberliegenden Gasthaus Hirsch wird anschließend auch für Ihr leibliches Wohl mit einer zünftigen Brotzeit bestens gesorgt und Sie können den Tag in Ruhe ausklingen lassen. Wir freuen uns darauf, Sie in Emishalden begrüßen zu dürfen.
- Aus der Geschichte unserer Gebäude
Die Kuhkapelle im Schloss von Boos. Beim Begriff der „Kuhkapelle“ denken die meisten vermutlich an eine kleine, ländlich, zwischen Kuhweiden gelegene Kapelle. Tatsächlich bezeichnet das Wort einen Kuhstall, dessen meist großer Erdgeschossraum mit einem von Säulen oder Pfeilern getragenen Kreuzgratgewölbe überspannt ist. Mit den großen Umbrüchen in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, als viele Landbewohner in die Städte gingen, um in der aufkommenden Industrie ihr Glück zu suchen, wurden auch Ackerbau und Viehwirtschaft neu strukturiert. Stallhaltung sollte die Viehzucht und deren Erträge steigern. In den großen Obergeschoss- und Dachräumen oberhalb des Stalles wurde Heu als Winterfutter gelagert, was allerdings eine entsprechend große Brandgefahr mit sich brachte. Um diese zu verringern, setzte man folglich auf eine Bauweise, die ohne hölzerne Bauteile in den Wänden, den Stützen und den Decken auskam. Ideengebend mögen die, seit der Säkularisation am Beginn des Jahrhunderts, funktionslosen Klöster gewesen sein, bei denen vielerorts leerstehende Gebäude zu Ställen für Pferde, Kühe und Schweine umgenutzt worden waren. Größte Verbreitung fanden die Kuhkapellen in Rheinhessen, dort heute auch Weingewölbe genannt, weil die Ställe mittlerweile häufig zu Weinstuben umfunktioniert wurden. Im Schloss in Boos gibt es ebenfalls eine solche Kuhkapelle. Interessanterweise war es ausgerechnet der eigentliche Kernbau der Schlossanlage – ehemals ein Renaissance-Schlösschen mit Türmchen, Erkern und Ziergiebeln, den man (aus bisher unbekannten Gründen) in den Jahren 1859/60 zu einem solchen Stall umgebaut hat. Bildnachweis historisches Foto mit Kühen: Schlatterer, Herbert: Heimatbuch Boos. Band 1. Boos 2020.
- Festpreiskalkulation bei JaKo
Bei der Restaurierung eines Baudenkmals spielen mehrere, auf den ersten Blick vielleicht gegensätzliche Themen eine wichtige Rolle Die Grundintention für unsere Bauherren, egal ob privat oder öffentlich, ist verständlicherweise in erster Linie meist die gleiche: Wie kann ich mein Baudenkmal wirtschaftlich und kostensicher restaurieren? Für uns bei JaKo ist die Garantie eines Festpreises Grundsatz für jede Gesamtrestaurierung. Bereits bei der Grundlagenermittlung wird bei JaKo ein sogenanntes verformungsgerechtes 3D Aufmaß erstellt. Anhand des 3D Aufmaßes werden die Bestandspläne ausgearbeitet, aus denen die Architekten die wichtigsten Details des Gebäudes entnehmen können – welche Dachkonstruktion finden wir vor, welche Wände sind bauzeitlich, wie ist der Aufbau von neuralgischen Bauteilen wie zum Beispiel der Traufe, etc. Das 3D- Aufmaß erlaubt uns auch, bereits zur Leistungsphase 3 (Entwurf), schon in die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) einzusteigen, um einen Festpreis zu kalkulieren. In der Phase der Kalkulationsvorbereitung werden, in Abstimmung mit den Bauherren und den Behörden, bereits die wichtigsten Details festgelegt. Das bedeutet, dass bereits zu diesem Zeitpunkt genau festgelegt wird welcher Bodenbelag, welche Sanitärausstattung oder welche Wandoberfläche bei der Umsetzung des Projekts zur Ausführung kommen. Diese Festlegungen wiederum ermöglichen eine genaue Ermittlung der Bausumme, die wir mit Garantie an unsere Kunden weitergeben können.
- Besuch in Emishalden
Heute waren die Frauen des dlv, Deutscher Landfrauenverband Biberach-Sigmaringen, bei uns im Haus. Der am 20.10.1948 gegründete Verein setzt sich für „die berufsständischen Interessen der Bäuerinnen und die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen sowie für die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ein. Früher waren hauptsächlich Frauen, die einen direkten Bezug zur Landwirtschaft hatten, Mitglied bei den Landfrauen. Auch weil das Berufsbild der „Bäuerin“ immer seltener geworden ist, finden sich mittlerweile Frauen aus allen Berufen und Altersklassen unter den Mitgliedern. Bei einer Firmenbesichtigung erhielten die Frauen (und Partner) Einblick in unsere verschiedenen Geschäftsbereiche, gespickt mit kleinen Details und vielen Informationen wurde unsere 130-jährige Firmengeschichte von Bernd Jäger erzählt. Abschließend gab es noch eine kleine Stärkung.
- Schloss Kaltenstein, Vaihingen an der Enz
Alte und neue Kunstwerke. Neben dem historischen Wert der Bauwerke an sich, finden wir bei unseren Projekten auch immer wieder andere Schmuckstücke verschiedenster Arten vor. So auch bei Schloss Kaltenstein, dessen Anfänge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen und das über die Jahrhunderte viele verschiedene Nutzungen hatte, und alle haben ihre Spuren hinterlassen. In den zahlreichen Zimmern, Fluren und Sälen des Schlosses lassen sich mehrere Wandmalereien, Wappen und Reliefs finden. Teilweise sind diese sehr alt, wie zum Beispiel im sogenannten Rittersaal. Neben einem württembergischen Herzogswappen, auf dem sich noch die Jahreszahl 1570 erkennen lässt, gibt es hier auch ein großes Wandbild aus derselben Zeit, auf dem mehrere Wappen, Figuren und Tiere abgebildet sind. Andere Malereien stammen aus dem letzten Jahrhundert und zeigen die Spuren der letzten Nutzung, als das Schloss noch Teil des Christlichen Jugenddorfes Vaihingen (a. d. Enz) (CJD) war. Zusammen bilden diese Kunstwerke die lange Geschichte des Schlosses ab und erinnern daran, wie viele verschiedene Menschen in der Schlossanlage schon gelebt und bearbeitet haben. Die Schlossanlage befindet sich im Besitz der „Private Schloss-Hotel Collection GmbH & Co. KG“ und wird in den kommenden Jahren zum Hotel ausgebaut. Wir freuen uns ein Teil dieser Geschichte zu werden und sie weiter zu schreiben!
















