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  • Die alte Schule in Remshart bekommt eine neue Adresse

    Abbau, Transport und anschließender Wiederaufbau im Schwäbischen Bauernhofmuseum Illerbeuren. Nach der Entwicklung des Translozierungskonzeptes haben wir im April mit den vorbereitenden Arbeiten für die Translozierung des Schulhauses begonnen. Bis Ende Juli soll der Transport bereits abgeschlossen sein. Das Gebäude wird in größtmöglichen Teilen per Schwertransporter auf eine 100 Kilometer lange Reise gehen, von Remshart nach Illerbeuren ins Bauernhofmuseum. Diese Transporte sind für die Nächte vom 18.07. bis 20.07. angesetzt. Ein weiteres Team wird in Illerbeuren parallel dazu den Wiederaufbau durchführen. Alle vorbereitenden Maßnahmen, wie zum Beispiel das Gießen der Bodenplatte, erfolgen bereits im Vorfeld. Ziel ist es, den Wiederaufbau bis zum Dachgeschoss durchzuführen, anschließend wird das Schulhaus bis Ende Juli mit einem Notdach geschützt, um nach den Sommerferien den Dachstuhl wieder aufzurichten. Kurzer Videobericht des Bayerischen Rundfunks

  • Schmiedstraße 7, Gärtringen

    Ein Vermächtnis aus dem 15.Jahrhundert. Im historischen Ortskern von Gärtringen, an der Westseite der Schmiedstraße, findet sich auf den ersten Blick ein unscheinbares, altes und verlassenes Wohnhaus. Doch bei genauerer Betrachtung entpuppt es sich als Kulturdenkmal von besonderem Wert, das bereits zur Zeit von Columbus' Entdeckung Amerikas stand. Ein Gebäude aus dem Jahr 1484, welches noch heute existiert, ist äußerst selten. Und noch seltener handelt es sich dabei um ein einfaches Wohnhaus. Der zweistöckigen Riegelbau aus Fachwerk mit dreigeschossigem Satteldach ruht auf einem massiven Sockel, der im östlichen Teil einen teilweise eingetieften Gewölbekeller beherbergt. Doch was macht diesen "alten Schatz der Jahrhunderte" so besonders? Die Besonderheit liegt in der Konstruktion! Das Fachwerkgefüge ist in der Stubenzone verblattet, während es in den anderen Bereichen meist mit steilen, eng am Bundständer stehenden Feldstreben ausgesteift ist. Die Feldstreben sind kopf- und fußzonig eingezapft und stellen somit eine der frühesten bekannten gezapften Aussteifungen in der Region Württemberg dar, die sich erst nach 1500 in dieser Form verbreiteten. Zahlreiche Flechtwerkausfachungen, eine geschnitzte "Bündelknagge" im Obergeschoss an der Ecke, die erhaltene Bretter-Balkendecke in der Stube und eine zeitgenössische Wendebohlentür haben ebenfalls den Zahn der Zeit überstanden. Damit ist dieses "einfache" Wohnhaus ein anschauliches Beispiel für den Hausbau in Württemberg und eine beeindruckende Überlieferung vergangener Zeiten.

  • Restaurierung eines Dachstuhls

    Unsere Zimmerer am Zaubern. Bei der Restaurierung unserer Gebäude ist es stets unser Ziel, so viel Originalsubstanz wie möglich zu erhalten. Das unglaublich hohe Niveau, mit dem unsere Zimmerer dabei vorgehen, fasziniert jedes Mal aufs Neue. Oftmals stehen Häuser jahrelang leer; hier sind es meist die Dächer, die den stärksten Verfall aufweisen und bei denen am intensivsten restauriert werden muss. Schadhafte Stellen entstehen hier vor allem durch Wassereintrag; die berühmten „Fußpunkte“, also die Anschlussstelle vom Sparren zum Deckenbalken, sind dabei am stärksten betroffen. Eine besondere Kunst ist es, die schadhaften Deckenbalken auszubessern und dennoch den Putz darunter zu erhalten. Dafür werden die Decken von unten abgestützt, und die Deckenbalken von oben vorsichtig abgetrennt. Da in vielen Gebäuden aufgrund von Wasserschäden leider nicht mehr alle historischen Putzdecken erhalten sind, und diese zudem oftmals in einem schlechten Zustand sind, bedarf es größter Sorgfalt. Jede einzelne Prothese (so werden die neuen Holzteile genannt, welche an die Bestandshölzer angesetzt werden) wird von den Zimmerern eigens eingemessen und jeweils auf den Bestandsbalken angepasst. Die Verbindungen erfolgen – nach alter Handwerkskunst – mit Holznägeln. Besonders kunstvoll; die Einbindung historischer Wände in die Ergänzung eines neuen Deckenbalkens. Sobald die Restaurierung des Daches abgeschlossen ist, widmen sich unsere Zimmerer den weiteren Geschossen. Nach dem Schließen des Daches kann dann mit dem Ausbau begonnen werden.

  • Ortenauhaus aus Durbach

    Feierliche Eröffnung im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. 01: Über die Eröffnung des Ortenauhauses am Sonntag, den 2. Juli, im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof freuten sich zahlreiche Gäste, darunter mehrere Landtagsabgeordnete, Bürgermeister, Vertreter des Landkreises und des Museums sowie die ehemalige Besitzerfamilie. 02: Staatssekretär Arne Braun (links) und Landrat Frank Scherer (rechts) brachten gemeinsam die Hausnummer des Ortenauhauses bei seiner Eröffnung im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof am Sonntag, den 2. Juli, an. Im Rahmen eines Festakts mit rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus wurde am vergangenen Sonntag im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach das Ortenauhaus aus Durbach eröffnet. Das 250 Jahre alte Rebhaus wurde zwei Jahre lang in einem aufwändigen Translozierungsverfahren von unserem Expertenteam nach Gutach versetzt und wird fortan die Ortenau im besucherstärksten Freilichtmuseum des Landes repräsentieren. Als ersten offiziellen Besucher des neuen Museumsgebäudes durfte Frank Scherer, Landrat des Ortenaukreises, Staatssekretär Arne Braun vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg willkommen heißen. Zu den Gästen zählten außerdem die Landesjustizministerin Marion Gentges sowie zahlreiche Abgeordnete, Kreisräte und Bürgermeister des Ortenaukreises. Auch die ehemalige Besitzerfamilie aus Durbach sowie zahlreiche Trachtenträgerinnen und Trachtenträger aus Durbach und Gutach nahmen an der Veranstaltung teil. Wir sind außerordentlich stolz darauf, einen Beitrag zu diesem beeindruckenden Projekt geleistet zu haben, und möchten uns für die großartige und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren herzlich bedanken. Zur Sonderveröffentlichung "Ortenau-Express": ©Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof, Benedikt Spether

  • Zirbenzimmer - Meditationsraum, Emishalden

    Eintauchen – Abtauchen – Auftanken. Heute geben wir einen Einblick in einen ganz besonderen Raum in unserem Hause – in unseren Meditationsraum. Der Raum ist mit sägerauem Zirbenholz verkleidet, diesem wird eine entspannende Wirkung zugesprochen. Optisch ist die Zirbenholz-Verkleidung schon ein absolutes Highlight, doch der Duft, der im Raum schwebt, verleiht unserem Meditationsraum erst seine besondere Atmosphäre und prägt den Ort der Entspannung maßgeblich. Beim Betreten des Raumes wird man durch den Duft, die Raumatmosphäre und den idyllischen Ausblick automatisch aus seinem Alltag losgerissen, kommt zur Ruhe und auf andere Gedanken, atmet tief durch und kann sich auf Meditation, Yoga, eine kurze Auszeit, oder sogar Sportchallenges mit Kollegen einlassen. Eine tolle Pause vom Arbeitsalltag, die Freiraum schafft und neue Energie tanken lässt.

  • Eröffnung der Baugruppe „Königsberger Straße“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Vergangenen Freitag wurde die „Königsberger Straße“ nach knapp fünfjähriger Bauzeit feierlich eröffnet. Bei Führungen durch die Gebäude, einer Schaubaustelle, zahlreichen Darstellern der „Gelebten Geschichte“ und einem Mitmachprogramm für Kinder konnten die Besucher am vergangenen Wochenende den Dorfalltag in der jungen Bundesrepublik von den 1950er bis in die späten 1970er Jahre am eigenen Leib (wieder-)erleben. Die „Königsberger Straße“ umfasst ein Flüchtlingssiedlungshaus mit Stall, ein rekonstruiertes Siedlungsdoppelhaus, eine Gasolin-Tankstelle, ein Geschäftshaus mit sechs Ladeneinrichtungen und ein Quelle-Fertighaus. Wir sind sehr stolz, dass wir mit den Translozierungen des Stalls aus Tostedt, der Tankstelle aus Stade und der des Quelle-Fertighauses aus Winsen einen Teil zu dieser großartigen Baugruppe leisten konnten und hoffen, dass sich noch viele Besucher an den Gebäuden und deren Geschichten erfreuen werden. Bilder: ©Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V.

  • Ehemalige Mühle wird zum Wohnhaus

    Aktueller Stand der Umbau- und Restaurierungsarbeiten. Die ehemalige Mühle in der Schlichemstraße in Tieringen ist schon seit mindestens fünf Generationen in Familienbesitz. Die „Mühle“ ist ein zweigeschossiger Bau über rechteckigem Grundriss mit einem 1,5-geschossigen Satteldach, die angrenzende Scheune mit Stallungen stand ursprünglich orthogonal zum Haupthaus, wurde jedoch im Zuge der Umbau- und Restaurierungsmaßnahmen durch einen neuen Holzbau ersetzt. Nachdem der Neubau errichtet wurde, ist der Innenausbau der „Mühle“ aktuell in vollem Gange. Die Wände werden mit Trockenbau beplankt, Elektro- und Sanitärleitungen werden verlegt, parallel zu den Innenausbauarbeiten wird das Dach der alten Mühle neu eingedeckt und Dachfenster eingebaut. Sobald die Roharbeiten der Elektro-/ Sanitärfirma abgeschlossen sind, werden die Wände verputzt und der Estrich verlegt, sodass mit den finalen Oberflächen begonnen werden kann.

  • Besuch bei uns im Haus

    Heute Vormittag durften wir die Mitglieder der FFW Niederstotzingen mit Partner/Innen bei uns in Emishalden willkommen heißen. Nach der Begrüßung führte Bernd Jäger die Besucher über unser Firmengelände, vorbei an unserer Kapelle durch unsere Restaurierungshalle und anschließend in unsere Werkstatt. Der Fokus des Rundgangs lag auf unseren Geschäftsbereichen Restaurierung, Translozierung und Gesamtrestaurierung. Die Gruppe bekam einen kleinen Einblick, wie wir modernste Technologien, innovatives Denken und traditionelle Handwerkskunst im Bereich der Denkmalpflege kombinieren, um die Zeugnisse geschichtlicher Baukunst, die ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur sind, zu erhalten und wieder nutzbar zu machen. Abgeschlossen wurde die Führung in unserem Büroneubau mit einer kurzen Präsentation einzelner Projekte, die besonders repräsentativ für uns sind und einer kleinen Stärkung.

  • Denkmalpreis des Bezirks Schwaben

    Einhorn-Apotheke in Memmingen wurde ausgezeichnet. Bildunterschrift (Bild1): Fotos ©Tobis Atzkern Lisa Hilger (JaKo Baudenkmalpflege), Barbara Holzmann (stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Bezirk Schwaben), Christian Reinwald (Bauherr) mit Tochter, Alfons Weber (Bezirksrat) Wir gratulieren unserem Bauherrn Christian Reinwald zum Gewinn des Denkmalpreises 2023 des Bezirks Schwaben für die Restaurierung der Einhorn-Apotheke in Memmingen. Die Jury lobte den vorbildlichen Umgang mit dem historischen Gebäude und die damit verbundene Erhaltung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in Memmingen. Die Memminger Einhorn-Apotheke ist die zweitälteste Apotheke dieses Namens in ganz Deutschland. Es handelt es sich um einen dreigeschossigen, massiv errichteten Bau mit einem dreigeschossigen Satteldach. Darunter befindet sich ein großer Gewölbekeller mit vier sich schneidenden Gewölbetonnen. Das Haus wurde im Jahr 1454 errichtet und im 19. Jahrhundert mit einer prächtigen Schaufassade umgestaltet. Es bereichert die Memminger Altstadt und ist ein wichtiges Beispiel für den Umgang mit derartigem Altbestand. Gleichzeitig weist das Gebäude mehrere Bauelemente auf, die es zu einem einzigartigen Bauwerk machen. Besonders das kunsthistorisch bedeutsame Deckenfresko im Verkaufsraum machen das Gebäude zu einem Schmuckstück der Memminger Altstadt. Herr Reinwald beauftragte uns im Jahr 2018 mit der Erstellung einer Planungs- und Restaurierungskonzeption. Hierbei wurden die Grundlagen für den Bauantrag und die spätere handwerkliche Umsetzung erarbeitet. Als Partner für die Ausführung der Arbeiten entschied sich Herr Reinwald ebenfalls für unser Unternehmen. Getreu unserem Motto: „Träume bewahren. Großes bewegen.“ sind wir sehr stolz, dass wir unseren Beitrag zu diesem überaus gelungenen Projekt leisten durften. Kurzer Videobericht: Christian Reinwald berichtet über die Restaurierung der Einhorn-Apotheke Weitere Informationen zur Preisverleihung unter: https://www.bezirk-schwaben.de/presse/aktuelle-meldungen/bezirk-verleiht-denkmal-und-architekturpreis https://heimatpflege.bezirk-schwaben.de/baukultur/denkmalpreis-des-bezirks-schwaben/denkmalpreis-2023/

  • Die Stadtkirche St. Bernhard, Winnenden

    Stuckateurarbeiten in luftiger Höhe. Derzeit restaurieren wir die evangelische Stadtkirche St. Bernhard im Stuttgarter Raum, sie bekommt ein neues Gewand aus Kalkputz nach historischem Vorbild. Und dabei feiern wir Premiere: Die Stadtkirche in Winnenden ist das erste Projekt, an dem ausschließlich unsere Stuckateure beteiligt sind. Im Jahre 1713 wurde die Stadtkirche erstmals nach einem großen Brand wiedereröffnet und feiert dieses Jahr ihr 310-jähriges Bestehen. Auch der zweite Weltkrieg setzte der Kirche stark zu; beim Beschuss auf Winnenden wurden große Teile zerstört. Seit dem Wiederaufbau im Jahr 1946 ist die Stadtkirche wieder Sammelpunkt für Gläubige aus Winnenden und Umgebung. Aber auch der Zahn der Zeit hat seine Spuren an der Stadtkirche hinterlassen; durch die Witterung sind das Dach und die Fassade sanierungsbedürftig geworden. Zuerst werden die beschädigten Putzschichten sorgsam abgenommen. Anschließend bessern wir Fehlstellen und Anschlüsse aus und tragen mehrere neue Putzschichten aus kalkbasierten Baustoffen auf. Am Glockenturm wurde bereits mit den Arbeiten begonnen und wir freuen uns auf die nächsten Wochen in Winnenden. Um den Jahreswechsel wird die Kirche, frisch herausgeputzt, ihr nächstes Kapitel beginnen können.

  • Lochgässchen, Augsburg

    Historische Innentüren. In unserem Gesamtrestaurierungsprojekt Lochgässchen 19 in Augsburg wurden in den letzten Wochen 17 restaurierte Innentüren wieder eingebaut. Die Türen wurden im Laufe des letzten Jahres gereinigt, die Oberfläche wurde bis zum tragfähigen Untergrund abgeschliffen und nach bewährter „JaKo-Manier“ restauriert. Noch gut haftende Altanstriche blieben hierbei erhalten, zu erkennen an der Camouflage-Optik der Türen der Vorher-Bilder, zudem wurden die Beschläge wieder gangbar gemacht. Im Gegensatz zu neuen Innentüren, wurden die historischen Bestandstüren bereits fertig zusammengebaut vor Ort gebracht. Bei der Montage ging es dann weniger darum, die Türzargen exakt ins Lot zu setzen, sondern den zum Teil verzogenen und windschiefen Türblättern gerecht zu werden und die Zargen dazu passend zu setzen, so dass die Türen dennoch sauber schließen. Im Denkmal sind Wasserwaage und rechter Winkel manchmal fehl am Platz, hier ist eher Fingerspitzengefühl für das Bauteil gefragt… Durch geänderte Wandaufbauten, z.B. durch Vorsatzschalen für die Leitungsführung, waren an einem großen Teil der Zargen Verbreiterungen für neue Wanddicken notwendig, die ebenfalls vor Ort millimetergenau angepasst und eingebaut wurden. Nicht zuletzt deshalb wurde der neue Farbanstrich erst im eingebauten Zustand ausgeführt. Nun sehen die historischen Türen aus wie neu und sind dennoch Zeitzeugen des Hauses und tragen ihren Teil zu dem besonderen Flair des geschichtsträchtigen Gebäudes bei.

  • Gasthaus Linde, Gutach (Schwarzwaldbahn)

    Künstlerheim zur Linde. Aktuell befindet sich das Projekt „Gasthaus Linde“ noch in der Planungsphase, wir berichteten im September: https://www.jako-baudenkmalpflege.de/post/gasthaus-linde-gutach Und wie bei all unseren Projekten erzählt auch dieses Gebäude viele Geschichten, die es zu erzählen lohnt: Der geschichtsträchtige Gasthof "Linde", der sich im Ortszentrum von Gutach neben der evangelischen Kirche befindet, war über Jahrhunderte hinweg das Herzstück der Gemeinde. Hier fanden Gemeindeversammlungen und Feste statt. Zudem war die Linde auch der zentrale Treffpunkt für Maler und Künstler der Malerkolonie Gutach. Viele Künstler haben ihre Spuren im Künstleralbum der "Linde" hinterlassen, welches eine bedeutende Sammlung darstellt. Namen wie Carl Heinrich Lucas, Curt Liebich, Heinrich Hoffmann und Josef W. Weis haben ihre Werke in der Linde für zukünftige Generationen verewigt. Unter diesen Werken befindet sich auch das Gemälde "Nach dem Kirchgang" von Heinrich Hoffmann, dass die traditionellen Trachten mit den berühmten Bollenhüten zeigt, welche typisch für die Region sind. Der Bollenhut ist heute ein Wahrzeichen für die Region Schwarzwald. Die Bedeutung dieser Künstlerbewegung für den Schwarzwald ist bis heute offensichtlich. Die Gemälde haben den Schwarzwald und den Bollenhut als Wahrzeichen weltweit bekannt gemacht. Nun steht die „Linde“, die seit einigen Jahren in einem Dornröschenschlaf lag, vor einer Erweiterung zu einem Hotel. Diese Entwicklung eröffnet der heutigen Generation von Künstlern die Möglichkeit, das Gasthaus wieder als lebendigen Treffpunkt zu nutzen und bedeutende Werke für die Nachwelt zu kreieren. Nachweise: Bild 3: Gemälde "Nach dem Kirchgang" von Heinrich Hoffmann Bild 4-6: Fotografien diverser Kunstwerke, Urheber siehe Werk

  • Herzog-Georg-Straße 61, Lauingen

    Ein Update. In der Herzog-Georg-Straße in Lauingen geht es voran. Die Restaurierung des historischen Dachstuhls sowie der Deckenbalken ist abgeschlossen, der neue Dachstuhl im vorderen Bereich steht. Durch einen Brand vor einigen Jahren war dieser Teil des Daches so stark zerstört worden, dass es komplett ausgetauscht werden musste. Bald werden die vorgefertigten neuen Dachgauben aufgesetzt; die Unterkonstruktion dafür wurde bereits in den Dachaufbau integriert. Die Sparren des Daches werden von innen sichtbar bleiben. So wird weiterhin zu erkennen sein, welche Teile des Daches erneuert wurden und die Holzverbindungen der restaurierten Hölzer können weiterhin bestaunt werden. Zudem musste der obere Teil des Giebels erneuert werden; auch er war dem Brand zum Opfer gefallen. Die Fensteröffnungen des Bestandes wurden jedoch 1:1 übernommen, so bewahrt das Gebäude sein altbekanntes Gesicht. Die neuen Holzfenster sind zum Teil bereits eingebaut. Insbesondere die Kastenfenster, welche aus einem neuen und einem von unseren Schreinern restaurierten, historischen Fenster bestehen, sind optisch ein absolutes Highlight. Parallel dazu werden aktuell die Trockenbauwände eingezogen; es entstehen Stück für Stück die Räume in den bislang offenen Dachgeschossen und die zukünftigen Wohnungen nehmen langsam aber sicher Gestalt an.

  • Trafohäuschen Bürvenich

    Translozierung ins LVR-Freilichtmuseum Kommern. Im LVR-Freilichtmuseum Kommern entsteht seit einigen Jahren eine neue Baugruppe, die sich der Zeit von 1945 bis ins frühe 21. Jahrhundert widmet, genannt „Marktplatz Rheinland“. Dafür haben wir bereits ein Quelle-Fertighaus, sowie eine ehemalige Milchbar ins Museum transloziert. Neuerdings steht dort nun auch ein Trafohäuschen aus dem nicht weit entfernten Bürvenich. Das Gebäude aus dem Jahre 1904 war ein Umspannwerk für Strom aus dem Wasserkraftwerk Heimbach. Die Spannung wurde dort von 5000 V auf 220 V transformiert. Nach Anbringung eines stützenden Holzkorsetts und der Unterfangung mit Stahlträgern, wurde das 34 Tonnen schwere Gebäude an einem Stück verladen, bei Nacht transportiert und am nächsten Tag im Freilichtmuseum wieder aufgestellt. In den nächsten Schritten wird das Gebäude durch das Museum restauriert und mit der damaligen technischen Ausstattung eingerichtet. Passend dazu wird es in den kommenden Jahren noch weitere Strommasten mit den dazugehörigen Leitungen geben, um die Baugruppe zu vervollständigen. Neben der Milchbar und dem Quellefertighaus haben wir bereits im Jahr 2010 für das Freilichtmuseum den Flur- und Sanitärtrakt der ebenfalls auf dem Gelände stehenden Gaststätte Watteler transloziert, dies war unser erstes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Museum.

  • Tag des offenen Denkmals 2023

    Dieses Jahr sind wir in Eppingen vertreten. Unter dem Motto "Talent Monument" findet dieses Jahr am 10.09.2023 wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Bereits seit 30 Jahren bietet dieser Tag eine Bühne für alle „Denkmal-Talente“. Bau- und Bodendenkmale, Garten- und Landschaftsdenkmale, oder auch traditionelle handwerkliche Techniken und immaterielles Erbe können am zweiten Sonntag im September ihre Besonderheiten einem breiten Publikum präsentieren. Die ihnen innewohnenden Werte und Qualitäten gilt es zu entdecken – und zu vermitteln. Selbstverständlich werden auch wir wieder dabei sein und planen schon voller Vorfreude diesen besonderen Tag! Deshalb waren wir letzte Woche in Eppingen unterwegs, um unser diesjähriges Denkmal unter diesem Aspekt zu besichtigen. Das Specht´sche Haus in der Altstadtstraße, wird an diesem Tag seine Türen öffnen und einen Einblick bieten, wie ein Baudenkmal durch unsere Unterstützung wieder zu neuem Leben erweckt und die Atmosphäre von einst mit einer neuen, modernen Nutzung stimmig kombiniert werden kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Ablauf folgen in Kürze.

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